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sin, cos Einheitskreis (Bogenmaß)

Beispiel:

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Bestimme näherungsweise sin( 1 2 π ).

Auf dem Einheitskreis rechts kann man mit der Maus (Finger) Winkel einzeichen

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1 2 π bedeutet 1 4 eines Kreises, also 1 4 von 360° = 90°.

Am Einheitskreis kann man den Wert für sin( 1 2 π ) bzw. für sin(90°) ablesen:

sin( 1 2 π ) bzw. sin(90°) ist der y-Wert des Schnittpunktes der roten Geraden mit dem (blauen) Einheitskreis, also die Länge der grünen Strecke.
Am besten ablesen kann man diesen Wert, wenn man die (orange) waagrechte Linie zur y-Aches verfolgt:

sin( 1 2 π °) ≈ 1

Winkel im Bogenmaß angeben

Beispiel:

Gib den Winkel α = 75° im Bogenmaß x an.

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Die Bogenlänge eines vollen Einheitskreises beträgt 2π⋅r, also 2π⋅1 = 2π und entschpricht somit 360°.

75° sind aber nur ein 75° 360° Kreis, also ist die gesuchte Bogenlänge x zu 75° auch nur 75° 360° ⋅ 2π = 75 180 ⋅ π.

Jetzt müssen wir nur noch kürzen:

x = 75° 180° ⋅π = 15 36 ⋅π = 5 12 ⋅π

vom Bogenmaß ins Gradmaß

Beispiel:

Gib den Winkel x = 23 6 π im Gradmaß α an.

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Die Bogenlänge eines vollen Einheitskreises beträgt 2π⋅r, also 2π⋅1 = 2π und entschpricht somit 360°.

Somit entspricht die Bogenlänge π dem Gradmaß 180°.

23 6 π entspricht also dem Gradmaß 23 6 ⋅180° = 690°

Amplitude und Periode bestimmen

Beispiel:

Bestimme Amplitude und Periode der Funktion f mit f(x)= -5 sin( 5 3 ( x -2 )) +2 .

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Die Amplitude kann man sehr einfach als |a| bei a sin(b(x-c))+d ablesen, also ist die Amplitude A=5

Das b der allgemeinen Sinusfunktion a sin(b(x-c))+d ist in unserem Fall b= 5 3 . Mit der Periodenformel gilt dann für die Periode p= b = 5 3 , also p= 6 5 π .

einfache Sinusbestimmung

Beispiel:

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Der im Schaubild rechts abgebildete Graph ist der einer Sinusfunktion, die um jeweils ganzzahlige Werte in x- und y-Richtung verschoben. Bestimme den zugehörigen Funktionsterm.

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Die Original-Sinusfunktion f(x)=sin(x) ist in der Abbildung rechts in blau eingezeichnet.

Man sieht schnell, dass der Graph der gesuchten Funktion um -3 Einheit(en) in y-Richtung verschoben wurde. Also muss der gesuchte Term sin(x-c) -3 sein.

Außerdem sieht man, dass der aufsteigende Wendepunkt (der ja bei sin(x) im Ursprung ist) hier um 2 Einheit(en) nach links verschoben ist. wir können also c=2 einsetzen und erhalten so den gesuchten Term:

sin( x +2 ) -3

allg. Sinusfunktion aus Schaubild

Beispiel:

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Der im Schaubild rechts abgebildete Graph ist der einer Sinusfunktion, die um jeweils ganzzahlige Werte in x- und y-Richtung verschoben. Auch die Amplitude ist ganzzahlig. Bestimme den zugehörigen Funktionsterm.

Die Periode ist entweder auch ganzzahlig oder ein Vielfaches von π (bzw. ein einfacher Bruch mit π wie z.B. 3 4 π)

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Die Original-Sinusfunktion f(x)=sin(x) ist in der Abbildung rechts in blau eingezeichnet.

  • Zuerst suchen wir eine aufsteigende Wendestelle, die genau auf einem 'Kästchen-Kreuzchen' liegt. Das wäre hier im Punkt P(-3|-1). Da bei sin(x) diese aufsteigende Wendestelle im Ursprung liegt, bedeutet das, dass der abgebildete Graph um 3 Einheit(en) nach links und um -1 Einheit(en) in y-Richtung verschoben wurde.
  • Wir kennen nun von der allgemeinen Sinusfunktion f(x)=a⋅sin(b(x-c))+d die Parameter c=-3 und d=-1, also f(x)= f(x)=a⋅sin(b(x+3))-1
  • Da der y-Unterschied zwischen den Hochpunkten bei y=0 und den Tiefpunkten bei y=-2 gerade 2 beträgt, können wir einfach die Amplitude a=1 bestimmen.
  • Bleibt noch der am schwierigsten zu bestimmende Parameter b. Diesen ermitteln wir über die Periode. Dazu schauen wir ausgehend von unserer steigenden Wendestelle im Punkt P(-3|-1) den Abstand zur fallenden Wendestelle (halbe Periode) oder zur nächsten steigenden Wendestelle an. Man erkennt gut, dass dieser Abstand ganzzahlig ist, nämlich gerade 0.5 zwischen steigender und fallender Wendestelle bzw. 1 zwischen zwei steigenden Wendestellen. Eine Periode ist somit 1. Wir stellen die Periodenformel p= b um zu b= p = 1 und erhalten so b= 2π .

Der gesuchte Funktionsterm ist also sin(2π · ( x +3 )) -1

trigon. Anwendungsaufgabe

Beispiel:

An einem bestimmten Ort kann die Zeit (in h) zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang t Tage nach Beobachtungsbeginn näherungsweise durch die Funktion f mit f(t)= 4 sin( 1 183 π · ( t -70 )) +12 (0 ≤ t ≤ 366) angeben.

  1. Wie viele Tage nach Beobachtungsbeginn ist der Tag am längsten?
  2. Bestimme die maximale Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (in h).

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Aus dem Funktionsterm können wir den Faktor b = 1 183 π herauslesen und in die Periodenformel einsetzen:

Somit gilt für die Periodenlänge: p = 2 π b = 2 π 1 183 π = 366

  1. t-Wert des Maximums (HP)

    Gesucht ist die Stelle mit dem höchsten Funktionswert, also der x- bzw- t-Wert des Hochpunkts. Dieser ist bei einer Sinusfunktion immer nach einer Viertel Periode (im Einheitskreis ist man nach einer Viertel-Umdrehung ganz oben bei y=1), hier also nach 91.5 d.

    Die Sinusfunktion ist aber auch noch um 70 nach rechts verschoben, d.h. sie startet auch erst bei t = 70 d mit ihrer Periode. Somit erreicht sie ihren Hochpunkt nach 91.5 + 70 d = 161.5 d. Die Lösung ist also: 161.5 d.

  2. y-Wert des Maximums (HP)

    Gesucht ist der höchste Funktionswert. Aus dem Term kann man eine Verschiebung der Sinusfunktion um d = 12 nach oben und eine Amplitude von a = 4 erkennen, d.h. f schwingt um maximal 4 um 12. Somit ist der höchste Wert bei 12 h + 4 h = 16 h.