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Raumdiagonale

Beispiel:

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Ein Quader hat die Kantenlängen a = 9 cm, b = 6 cm und c = 2 cm.
Berechne die Länge der Raumdiagonale.

Lösung einblenden

Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a = 9 cm und b = 6 cm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d12 = a² +b² = (9 cm)2 + (6 cm)2 = 81 cm² + 36 cm² = 117 cm²

d1 = 117 cm ≈ 10.817 cm

Die gesuchte Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d2 = d1² + c² = ( 117 cm)2 + (2 cm)2 = 117 cm² + 4 cm² = 121 cm²

Da d12 = a2 +b2 gilt, kann man die Raumdiagonale auch schneller mit der Formel
d2 = a2 + b2 + c2 = 81 cm² + 36 cm² + 4 cm² = 121 cm²
berechnen.

d = 121 cm ≈ 11 cm

Dreiecke im Quader

Beispiel:

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Ein Quader hat die Kantenlängen a = 2 mm, b = 3 mm und c = 2 mm.
Berechne den Umfang U und den Flächeninhalt A des abgebildeten (grünen) Dreiecks.

Lösung einblenden

Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a= 2 mm und b = 3 mm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d12 = a² + b² = (2 mm)2 + (3 mm)2 = 4 mm² + 9 mm² = 13 mm²

d1 = 13 mm ≈ 3.606 mm

Die Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d2 = d1² + c² = ( 13 mm)2 + (2 mm)2 = 13 mm² + 4 mm² = 17 mm²

d = 17 mm ≈ 4.123 mm

Für den Umfang U gilt somit:
U = d1 + d + c ≈ 3.61 mm + 4.12 mm + 2 mm ≈ 9.73 mm

Für den Flächeninhalt A gilt dann wegen des rechten Winkels zwischen d1 und 2:
A = 1 2 d1 ⋅c ≈ 1 2 ⋅3.61 mm⋅ 2 mm ≈ 3.61 mm²

Kanten bei einer Pyramide nur vorwärts

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 7 mm, b = 5 mm, h = 7 mm.
Berechne hb und s.

Lösung einblenden

Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

hb2 = h2 + ( 1 2 a)2

Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

hb2 = 72 + 3,5 2 = 49 + 12,25 = 61,25

Also gilt hb = 61.25 mm ≈ 7,8 mm

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete 1 2 b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = hb2 + ( 1 2 b)2

Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

s = 7,832 + 2,52 = 61,31 + 6,25 = 68

Also gilt s = 67.56 mm ≈ 8,2 mm

Kanten bei einer Pyramide

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 4 m, b = 4 m, hb = 5.4 m.
Berechne h und s.

Lösung einblenden

Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

hb2 = h2 + ( 1 2 a)2

Weil wir h suchen, stellen wir nach h um:

hb2 - ( 1 2 a)2 = h2

h2 = 5,42 - 22 = 29,16 - 4 = 25,16

Also gilt h = 25.16 m ≈ 5 m

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete 1 2 b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = hb2 + ( 1 2 b)2

Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

s = 5,42 + 22 = 29,16 + 4 = 33

Also gilt s = 33.16 m ≈ 5,8 m

Anwendungen Pythagoras

Beispiel:

Ein 8m hoher Mast wird von der einen Seite mit einem 15m langen Seil und von der gegenüberliegenden Seite mit einem 25m langen Seil abgespannt. Wie weit sind die Verankerungen der Spannseile von einander entfernt?

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Im ersten Dreieck gilt:

82 + k12 = 152

64 + k12 = 225 |-64

k12 = 161 |

k1 ≈ 12.69

Im zweiten Dreieck gilt:

82 + k22 = 252

64 + k22 = 625 |-64

k22 = 561 |

k2 ≈ 23.69

Beide Strecken zusammen ergeben somit:
d = k1 + k2 ≈ 36.37m

Pyramide (Oberflächenberechnung)

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Pyramidenhöhe h = 7 mm und Grundflächenlänge a = 7 mm.
Berechne die Höhe der Seitenfläche ha und die Grundfläche G.

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Bestimmung der Höhe der Seitenfläche ha

Die Grundflächenlänge a ist ja mit a = 7 mm bereits bekannt.

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

ha2 = h2 + ( 1 2 a)2

Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

ha2 = 72 + 3,5 2 = 49 + 12,25 = 61,25

Also gilt ha = 61.25 mm ≈ 7,83 mm

Bestimmung der Grundfläche G

Um die Grundfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach die Grundflächenlänge a zum Quadrat nehmen:

Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 7 mm bereits bekannt.

somit gilt: G = a² = (7 mm)² = 49 mm²

Pyramide (Volumenberechnung)

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Grundflächenlänge a = 9 mm und Volumen V = 135 mm.
Berechne die Höhe der Seitenfläche ha und die Kantenlänge s.

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Bestimmung der Höhe der Seitenfläche ha

Die Grundflächenlänge a ist ja mit a = 9 mm bereits bekannt.

Um ha zu berechnen, müssen wir zuerst die Pyramindenhöhe h berechnen:

Um h zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundseite G berechnen:

Da sich ja das Volumen V = 1 3 G ⋅ h zusammensetzt, können wir diese Formel nach G umstellen und erhalten
G = 3⋅V h :

Das Volumen V ist ja mit V = 135 mm³ bereits bekannt.

somit gilt: G = 3⋅V h = 3⋅135 mm³ 5 mm ≈ 81 mm²

Da sich ja das Volumen V = 1 3 G ⋅ h zusammensetzt, können wir diese Formel nach h umstellen und erhalten
h = 3⋅V G :

Das Volumen V ist ja mit V = 135 mm³ bereits bekannt.

somit gilt: h = 3⋅V G = 3⋅135 mm³ 81 mm² ≈ 5 mm

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

ha2 = h2 + ( 1 2 a)2

Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

ha2 = 52 + 4,5 2 = 25 + 20,25 = 45,25

Also gilt ha = 45.25 mm ≈ 6,73 mm

Bestimmung der Kantenlänge s

Die Höhe einer Seitenfläche ist ja mit ha = 6,73 mm bereits bekannt.

Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 9 mm bereits bekannt.

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete 1 2 a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = ha2 + ( 1 2 a)2

Da ja ha und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

s = 6,732 + 4,52 = 45,29 + 20,25 = 66

Also gilt s = 65.54 mm ≈ 8,09 mm