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Raumdiagonale

Beispiel:

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Ein Quader hat die Kantenlängen a = 3 mm, b = 3 mm und c = 7 mm.
Berechne die Länge der Raumdiagonale.

Lösung einblenden

Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a = 3 mm und b = 3 mm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d12 = a² +b² = (3 mm)2 + (3 mm)2 = 9 mm² + 9 mm² = 18 mm²

d1 = 18 mm ≈ 4.243 mm

Die gesuchte Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d2 = d1² + c² = ( 18 mm)2 + (7 mm)2 = 18 mm² + 49 mm² = 67 mm²

Da d12 = a2 +b2 gilt, kann man die Raumdiagonale auch schneller mit der Formel
d2 = a2 + b2 + c2 = 9 mm² + 9 mm² + 49 mm² = 67 mm²
berechnen.

d = 67 mm ≈ 8.185 mm

Dreiecke im Quader

Beispiel:

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Ein Quader hat die Kantenlängen a = 2 m, b = 8 m und c = 6 m.
Berechne den Umfang U und den Flächeninhalt A des abgebildeten (grünen) Dreiecks.

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Die Frontwanddiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a= 2 m und c = 6 m, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d12 = a² + c² = (2 m)2 + (6 m)2 = 4 m² + 36 m² = 40 m²

d1 = 40 m ≈ 6.325 m

Die Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und b, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d2 = d1² + b² = ( 40 m)2 + (8 m)2 = 40 m² + 64 m² = 104 m²

d = 104 m ≈ 10.198 m

Für den Umfang U gilt somit:
U = d1 + d + b ≈ 6.32 m + 10.2 m + 8 m ≈ 24.52 m

Für den Flächeninhalt A gilt dann wegen des rechten Winkels zwischen d1 und 8:
A = 1 2 d1 ⋅b ≈ 1 2 ⋅6.32 m⋅ 8 m ≈ 25.3 m²

Kanten bei einer Pyramide nur vorwärts

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 7 m, b = 7 m, h = 8 m.
Berechne hb und s.

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Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

hb2 = h2 + ( 1 2 a)2

Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

hb2 = 82 + 3,5 2 = 64 + 12,25 = 76,25

Also gilt hb = 76.25 m ≈ 8,7 m

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete 1 2 b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = hb2 + ( 1 2 b)2

Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

s = 8,732 + 3,52 = 76,21 + 12,25 = 88

Also gilt s = 88.46 m ≈ 9,4 m

Kanten bei einer Pyramide

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: b = 7 m, h = 6 m, s = 7.7 m.
Berechne a und hb.

Lösung einblenden

Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete 1 2 b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = hb2 + ( 1 2 b)2

Weil wir hb suchen, stellen wir nach hb um:

s2 - ( 1 2 b)2 = hb 2

hb2 = 7,72 - 3,52 = 59,29 - 12,25 = 47,04

Also gilt hb = 47.04 m ≈ 6,9 m

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

hb2 = h2 + ( 1 2 a)2

Weil wir a suchen, stellen wir nach a um:

( 1 2 a)2 = hb2 - h2

( 1 2 a)2 = 6,862 - 62 = 47,04 - 36 = 11,04

Also gilt 1 2 a = 11.04 m ≈ 3,3 m

Somit gilt: a ≈ 6,7 m

Anwendungen Pythagoras

Beispiel:

Ein Kegel ist 65 cm hoch. Sein Grundkreis hat einen Durchmesser von 50 cm. Wie lang ist die Strecke von einem Punkt auf dem Grundkreis zur Spitze?

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Es gilt:

252 + 652 =h2

625 +4225 = h2

4850 = h2 |

69.64 ≈ h

Somit gilt für die gesuchte Hypotenuse:
h ≈ 69.64cm

Pyramide (Oberflächenberechnung)

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Kantenlänge s = 7,78 mm und Grundflächenlänge a = 7 mm.
Berechne die Höhe der Seitenfläche ha und die Mantelfläche M.

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Bestimmung der Höhe der Seitenfläche ha

Die Höhe einer Seitenfläche dieser Pyramide bestimmen wir über das rechtwinklige Dreieck der halben Seitenfläche:

Die Grundflächenlänge a ist ja mit a = 7 mm bereits bekannt.

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete 1 2 a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = ha2 + ( 1 2 a)2

Weil wir ha suchen, stellen wir nach ha um:

s2 - ( 1 2 a)2 = ha 2

ha2 = 7,782 - 3,52 = 60,5 - 12,25 = 48,25

Also gilt ha = 48.25 mm ≈ 6,95 mm

Bestimmung der Mantelfläche M

Die Mantelfläche M besteht aus den 4 gleich großen Flächeninhalten der Seitenflächen dieser Pyramide. Diese soll nun berechnet werden:

Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 7 mm bereits bekannt.

Den Flächeninhalt einer Seitenfläche können wir ja einfach mit der Formel AS= 1 2 a⋅ha berechen:

AS = 1 2 ⋅7 mm⋅6,95 mm ≈ 24,31 mm²

Für die Mantelfläche müssen wir nun diese 4 Flächeninhalte noch zusammenzählen:

M = 4⋅24,31 mm² = 97,25 mm²

Pyramide (Volumenberechnung)

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Höhe der Seitenfläche ha = 5,83 m und Grundfläche G = 36 m².
Berechne die Kantenlänge s und das Volumen V.

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Bestimmung der Kantenlänge s

Die Höhe einer Seitenfläche ist ja mit ha = 5,83 m bereits bekannt.

Um s zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundseitenlänge a berechnen:

Die Grundfläche G ist ja mit G = 36 m² bereits bekannt.

Und da diese Grundfläche ja ein Quadrat mit Seitenlänge a ist, gilt: G = a² oder eben:

a = G = 36 m = 6 m

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete 1 2 a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = ha2 + ( 1 2 a)2

Da ja ha und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

s = 5,832 + 32 = 34 + 9 = 9

Also gilt s = 9 m ≈ 6,56 m

Bestimmung des Volumen V

Um das Volumen dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir die Volumenformel einer Pyramide anwenden: V = 1 3 G ⋅ h

Die Grundfläche G ist ja mit G = 36 m² bereits bekannt.

Die Höhe einer Seitenfläche ist ja mit ha = 5,83 m bereits bekannt.

Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 6 m bereits bekannt.

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

ha2 = h2 + ( 1 2 a)2

Weil wir h suchen, stellen wir nach h um:

ha2 - ( 1 2 a)2 = h2

h2 = 5,832 - 32 = 34 - 9 = 25

Also gilt h = 25 m ≈ 5 m

somit gilt: V = 1 3 G ⋅ h = 1 3 ⋅36 m² ⋅ 5 m ≈ 60 m³