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Raumdiagonale
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 5 cm, b = 3 cm und c = 9 cm.
Berechne die Länge der Raumdiagonale.
Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a = 5 cm und b = 3 cm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = a² +b² = (5 cm)2 + (3 cm)2 = 25 cm² + 9 cm² = 34 cm²
d1 = cm ≈ 5.831 cm
Die gesuchte Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + c² = ( cm)2 + (9 cm)2 = 34 cm² + 81 cm² = 115 cm²
Da d12 = a2 +b2 gilt, kann man die Raumdiagonale auch schneller mit der Formel
d2 = a2 + b2 + c2 = 25 cm² + 9 cm² +
81 cm² = 115 cm²
berechnen.
d = cm ≈ 10.724 cm
Dreiecke im Quader
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 4 mm, b = 9 mm und c = 3 mm.
Berechne den Umfang U und den Flächeninhalt A des abgebildeten (grünen) Dreiecks.
Die Seitenwanddiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten b= 9 mm und c = 3 mm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = b² + c² = (9 mm)2 + (3 mm)2 = 81 mm² + 9 mm² = 90 mm²
d1 = mm ≈ 9.487 mm
Die Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und a, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + a² = ( mm)2 + (4 mm)2 = 90 mm² + 16 mm² = 106 mm²
d = mm ≈ 10.296 mm
Für den Umfang U gilt somit:
U = d1 + d + a ≈ 9.49 mm +
10.3 mm + 4 mm ≈ 23.78 mm
Für den Flächeninhalt A gilt dann wegen des rechten Winkels zwischen d1 und 4:
A = d1 ⋅a ≈ ⋅9.49 mm⋅
4 mm ≈ 18.97 mm²
Kanten bei einer Pyramide nur vorwärts
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 5 m, b = 4 m, h = 5 m.
Berechne hb und s.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
hb2 = 52 + 2,5 2 = 25 + 6,25 = 31,25
Also gilt hb = m ≈ 5,6 m
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 5,592 + 22 = 31,25 + 4 = 35
Also gilt s = m ≈ 5,9 m
Kanten bei einer Pyramide
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 9 m, h = 7 m, s = 9.4 m.
Berechne hb und b.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
hb2 = 72 + 4,5 2 = 49 + 20,25 = 69,25
Also gilt hb = m ≈ 8,3 m
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Weil wir b suchen, stellen wir nach b um:
(b)2 = s2 - hb2
(b)2 = 9,42 - 8,322 = 88,36 - 69,22 = 19,14
Also gilt b = m ≈ 4,38 m
Somit gilt: b ≈ 8,8 m
Anwendungen Pythagoras
Beispiel:

Ein Haus hat eine Gesamthöhe von 12,5m. Die (fünfeckigen) Stirnseiten sind 14m breit. Die rechteckigen Seitenflächen sind 13m lang und vom Boden bis zur Dachkante 9m hoch. Berechne die Fläche des Hausdachs.

Es gilt:
3.52 + 72 =h2
12.25 +49 = h2
61.25 = h2 |
7.83 ≈ h
Um die gesuchte Fläche zu berechnen, muss nun zunächst diese Hypotenuse mit 13m multipliziert werden.
Somit erhalten wir für eine Hälfte der gesuchten Fläche: AH ≈ 101.74m2
Für die Gesamtfläche gilt dann:
A ≈ 203.48m2
Pyramide (Oberflächenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Mantelfläche M = 165,22 m² und Oberfläche O = 246,22 m².
Berechne die Grundflächenlänge a und die Grundfläche G.
Bestimmung der Grundflächenlänge a
Um a zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundfläche G berechnen:
Da sich ja die Oberfläche aus Grundfläche und Mantelfläche zusammensetzt, können wir die Grundfläche dieser Pyramide einfach als Differenz G = O - M bestimmen:
Die Mantelfläche M ist ja mit M = 165,22 m² bereits bekannt.
Die Oberfläche O ist ja mit O = 246,22 m² bereits bekannt.
somit gilt: G = O - M = 246,22 m² - 165,22 m² = 81 m²
Und da diese Grundfläche ja ein Quadrat mit Seitenlänge a ist, gilt: G = a² oder eben:
a = = m = 9 m
Bestimmung der Grundfläche G
Die Grundfläche G wurde ja bereits oben als G = 81 m² berechnet.
Pyramide (Volumenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Pyramidenhöhe h = 8 m und Höhe der Seitenfläche ha = 8,25 m.
Berechne die Kantenlänge s und die Grundflächenlänge a.
Bestimmung der Kantenlänge s
Die Höhe einer Seitenfläche ist ja mit ha = 8,25 m bereits bekannt.
Um s zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundseitenlänge a berechnen:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
ha2 = h2 + (a)2
Weil wir a suchen, stellen wir nach a um:
(a)2 = ha2 - h2
(a)2 = 8,252 - 82 = 68 - 64 = 4
Also gilt a = m ≈ 2 m
Somit gilt: a ≈ 4 m
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = ha2 + (a)2
Da ja ha und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 8,252 + 22 = 68 + 4 = 72
Also gilt s = m ≈ 8,49 m
Bestimmung der Grundflächenlänge a
Die Grundflächenlänge a wurde ja bereits oben als a = 4 m berechnet.
