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Raumdiagonale
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 9 mm, b = 5 mm und c = 3 mm.
Berechne die Länge der Raumdiagonale.
Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a = 9 mm und b = 5 mm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = a² +b² = (9 mm)2 + (5 mm)2 = 81 mm² + 25 mm² = 106 mm²
d1 = mm ≈ 10.296 mm
Die gesuchte Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + c² = ( mm)2 + (3 mm)2 = 106 mm² + 9 mm² = 115 mm²
Da d12 = a2 +b2 gilt, kann man die Raumdiagonale auch schneller mit der Formel
d2 = a2 + b2 + c2 = 81 mm² + 25 mm² +
9 mm² = 115 mm²
berechnen.
d = mm ≈ 10.724 mm
Dreiecke im Quader
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 3 m, b = 3 m und c = 7 m.
Berechne den Umfang U und den Flächeninhalt A des abgebildeten (grünen) Dreiecks.
Die Frontwanddiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a= 3 m und c = 7 m, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = a² + c² = (3 m)2 + (7 m)2 = 9 m² + 49 m² = 58 m²
d1 = m ≈ 7.616 m
Die Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und b, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + b² = ( m)2 + (3 m)2 = 58 m² + 9 m² = 67 m²
d = m ≈ 8.185 m
Für den Umfang U gilt somit:
U = d1 + d + b ≈ 7.62 m +
8.19 m + 3 m ≈ 18.8 m
Für den Flächeninhalt A gilt dann wegen des rechten Winkels zwischen d1 und 3:
A = d1 ⋅b ≈ ⋅7.62 m⋅
3 m ≈ 11.42 m²
Kanten bei einer Pyramide nur vorwärts
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 4 mm, b = 4 mm, h = 5 mm.
Berechne hb und s.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
hb2 = 52 + 2 2 = 25 + 4 = 29
Also gilt hb = mm ≈ 5,4 mm
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 5,392 + 22 = 29,05 + 4 = 33
Also gilt s = mm ≈ 5,8 mm
Kanten bei einer Pyramide
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: b = 4 m, h = 7 m, s = 8.1 m.
Berechne a und hb.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Weil wir hb suchen, stellen wir nach hb um:
s2 - (b)2 = hb 2
hb2 = 8,12 - 22 = 65,61 - 4 = 61,61
Also gilt hb = m ≈ 7,8 m
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Weil wir a suchen, stellen wir nach a um:
(a)2 = hb2 - h2
(a)2 = 7,852 - 72 = 61,61 - 49 = 12,61
Also gilt a = m ≈ 3,6 m
Somit gilt: a ≈ 7,1 m
Anwendungen Pythagoras
Beispiel:

Ein Kegel ist 35 cm hoch. Sein Grundkreis hat einen Durchmesser von 40 cm. Wie lang ist die Strecke von einem Punkt auf dem Grundkreis zur Spitze?

Es gilt:
202 + 352 =h2
400 +1225 = h2
1625 = h2 |
40.31 ≈ h
Somit gilt für die gesuchte Hypotenuse:
h ≈ 40.31cm
Pyramide (Oberflächenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Pyramidenhöhe h = 5 m und Höhe der Seitenfläche ha = 5,83 m.
Berechne die Grundflächenlänge a und die Oberfläche O.
Bestimmung der Grundflächenlänge a
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
ha2 = h2 + (a)2
Weil wir a suchen, stellen wir nach a um:
(a)2 = ha2 - h2
(a)2 = 5,832 - 52 = 34 - 25 = 9
Also gilt a = m ≈ 3 m
Somit gilt: a ≈ 6 m
Bestimmung der Oberfläche O
Um die Oberfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach den Mantel und die Grundfläche addieren:
Die Mantelfläche M besteht aus den 4 gleich großen Flächeninhalten der Seitenflächen dieser Pyramide. Diese soll nun berechnet werden:
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 6 m bereits bekannt.
Den Flächeninhalt einer Seitenfläche können wir ja einfach mit der Formel AS=a⋅ha berechen:
AS = ⋅6 m⋅5,83 m ≈ 17,49 m²
Für die Mantelfläche müssen wir nun diese 4 Flächeninhalte noch zusammenzählen:
M = 4⋅17,49 m² = 69,97 m²
Um die Grundfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach die Grundflächenlänge a zum Quadrat nehmen:
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 6 m bereits bekannt.
somit gilt: G = a² = (6 m)² = 36 m²
somit gilt: O = M + G = 69,97 m² + 36 m² = 105,97 m²
Pyramide (Volumenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Pyramidenhöhe h = 7 m und Grundflächenlänge a = 6 m.
Berechne die Grundfläche G und die Kantenlänge s.
Bestimmung der Grundfläche G
Um die Grundfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach die Grundflächenlänge a zum Quadrat nehmen:
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 6 m bereits bekannt.
somit gilt: G = a² = (6 m)² = 36 m²
Bestimmung der Kantenlänge s
Um s zu berechnen, müssen wir zuerst die Seitenhöhe ha berechnen:
Die Grundflächenlänge a ist ja mit a = 6 m bereits bekannt.
Die Pyramindenhöhe h ist ja mit h = 7 m bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
ha2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
ha2 = 72 + 3 2 = 49 + 9 = 58
Also gilt ha = m ≈ 7,62 m
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 6 m bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = ha2 + (a)2
Da ja ha und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 7,622 + 32 = 58,06 + 9 = 67
Also gilt s = m ≈ 8,19 m
