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Raumdiagonale
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 3 m, b = 7 m und c = 2 m.
Berechne die Länge der Raumdiagonale.
Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a = 3 m und b = 7 m, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = a² +b² = (3 m)2 + (7 m)2 = 9 m² + 49 m² = 58 m²
d1 = m ≈ 7.616 m
Die gesuchte Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + c² = ( m)2 + (2 m)2 = 58 m² + 4 m² = 62 m²
Da d12 = a2 +b2 gilt, kann man die Raumdiagonale auch schneller mit der Formel
d2 = a2 + b2 + c2 = 9 m² + 49 m² +
4 m² = 62 m²
berechnen.
d = m ≈ 7.874 m
Dreiecke im Quader
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 9 cm, b = 6 cm und c = 2 cm.
Berechne den Umfang U und den Flächeninhalt A des abgebildeten (grünen) Dreiecks.
Die Frontwanddiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a= 9 cm und c = 2 cm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = a² + c² = (9 cm)2 + (2 cm)2 = 81 cm² + 4 cm² = 85 cm²
d1 = cm ≈ 9.22 cm
Die Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und b, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + b² = ( cm)2 + (6 cm)2 = 85 cm² + 36 cm² = 121 cm²
d = cm ≈ 11 cm
Für den Umfang U gilt somit:
U = d1 + d + b ≈ 9.22 cm +
11 cm + 6 cm ≈ 26.22 cm
Für den Flächeninhalt A gilt dann wegen des rechten Winkels zwischen d1 und 6:
A = d1 ⋅b ≈ ⋅9.22 cm⋅
6 cm ≈ 27.66 cm²
Kanten bei einer Pyramide nur vorwärts
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 4 cm, b = 4 cm, h = 5 cm.
Berechne hb und s.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
hb2 = 52 + 2 2 = 25 + 4 = 29
Also gilt hb = cm ≈ 5,4 cm
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 5,392 + 22 = 29,05 + 4 = 33
Also gilt s = cm ≈ 5,8 cm
Kanten bei einer Pyramide
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 4 cm, h = 6 cm, s = 6.6 cm.
Berechne hb und b.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
hb2 = 62 + 2 2 = 36 + 4 = 40
Also gilt hb = cm ≈ 6,3 cm
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Weil wir b suchen, stellen wir nach b um:
(b)2 = s2 - hb2
(b)2 = 6,62 - 6,322 = 43,56 - 39,94 = 3,62
Also gilt b = cm ≈ 1,9 cm
Somit gilt: b ≈ 3,8 cm
Anwendungen Pythagoras
Beispiel:

Ein Kegel ist 60 cm hoch. Sein Grundkreis hat einen Durchmesser von 20 cm. Wie lang ist die Strecke von einem Punkt auf dem Grundkreis zur Spitze?

Es gilt:
102 + 602 =h2
100 +3600 = h2
3700 = h2 |
60.83 ≈ h
Somit gilt für die gesuchte Hypotenuse:
h ≈ 60.83cm
Pyramide (Oberflächenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Grundfläche G = 81 cm² und Pyramidenhöhe h = 6 cm.
Berechne die Mantelfläche M und die Oberfläche O.
Bestimmung der Mantelfläche M
Die Mantelfläche M besteht aus den 4 gleich großen Flächeninhalten der Seitenflächen dieser Pyramide. Diese soll nun berechnet werden:
Bevor wir den Flächeninhalt einer Seite berechnen können, müssen wir zuerst die Grundflächenlänge a berechnen:
Die Grundfläche G ist ja mit G = 81 cm² bereits bekannt.
Und da diese Grundfläche ja ein Quadrat mit Seitenlänge a ist, gilt: G = a² oder eben:
a = = cm = 9 cm
Wir berechnen die Seitenhöhe ha:
Die Grundflächenlänge a ist ja mit a = 9 cm bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
ha2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
ha2 = 62 + 4,5 2 = 36 + 20,25 = 56,25
Also gilt ha = cm ≈ 7,5 cm
Den Flächeninhalt einer Seitenfläche können wir ja einfach mit der Formel AS=a⋅ha berechen:
AS = ⋅9 cm⋅7,5 cm ≈ 33,75 cm²
Für die Mantelfläche müssen wir nun diese 4 Flächeninhalte noch zusammenzählen:
M = 4⋅33,75 cm² = 135 cm²
Bestimmung der Oberfläche O
Um die Oberfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach den Mantel und die Grundfläche addieren:
Die Mantelfläche M ist ja mit M = 135 cm² bereits bekannt.
Die Grundfläche G ist ja mit G = 81 cm² bereits bekannt.
somit gilt: O = M + G = 135 cm² + 81 cm² = 216 cm²
Pyramide (Volumenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Volumen V = 50 mm und Pyramidenhöhe h = 6 mm.
Berechne die Kantenlänge s und die Grundflächenlänge a.
Bestimmung der Kantenlänge s
Um s zu berechnen, müssen wir zuerst die Seitenhöhe ha berechnen:
Um ha zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundseitenlänge a berechnen:
Um a zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundfläche G berechnen:
Da sich ja das Volumen V = G ⋅ h zusammensetzt, können wir diese Formel nach G umstellen und erhalten
G = :
Das Volumen V ist ja mit V = 50 mm³ bereits bekannt.
somit gilt: G = = ≈ 25 mm²
Und da diese Grundfläche ja ein Quadrat mit Seitenlänge a ist, gilt: G = a² oder eben:
a = = mm = 5 mm
Die Pyramindenhöhe h ist ja mit h = 6 mm bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
ha2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
ha2 = 62 + 2,5 2 = 36 + 6,25 = 42,25
Also gilt ha = mm ≈ 6,5 mm
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 5 mm bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = ha2 + (a)2
Da ja ha und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 6,52 + 2,52 = 42,25 + 6,25 = 49
Also gilt s = mm ≈ 6,96 mm
Bestimmung der Grundflächenlänge a
Die Grundflächenlänge a wurde ja bereits oben als a = 5 mm berechnet.
