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Raumdiagonale

Beispiel:

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Ein Quader hat die Kantenlängen a = 7 mm, b = 5 mm und c = 2 mm.
Berechne die Länge der Raumdiagonale.

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Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a = 7 mm und b = 5 mm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d12 = a² +b² = (7 mm)2 + (5 mm)2 = 49 mm² + 25 mm² = 74 mm²

d1 = 74 mm ≈ 8.602 mm

Die gesuchte Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d2 = d1² + c² = ( 74 mm)2 + (2 mm)2 = 74 mm² + 4 mm² = 78 mm²

Da d12 = a2 +b2 gilt, kann man die Raumdiagonale auch schneller mit der Formel
d2 = a2 + b2 + c2 = 49 mm² + 25 mm² + 4 mm² = 78 mm²
berechnen.

d = 78 mm ≈ 8.832 mm

Dreiecke im Quader

Beispiel:

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Ein Quader hat die Kantenlängen a = 6 m, b = 2 m und c = 3 m.
Berechne den Umfang U und den Flächeninhalt A des abgebildeten (grünen) Dreiecks.

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Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a= 6 m und b = 2 m, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d12 = a² + b² = (6 m)2 + (2 m)2 = 36 m² + 4 m² = 40 m²

d1 = 40 m ≈ 6.325 m

Die Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d2 = d1² + c² = ( 40 m)2 + (3 m)2 = 40 m² + 9 m² = 49 m²

d = 49 m ≈ 7 m

Für den Umfang U gilt somit:
U = d1 + d + c ≈ 6.32 m + 7 m + 3 m ≈ 16.32 m

Für den Flächeninhalt A gilt dann wegen des rechten Winkels zwischen d1 und 3:
A = 1 2 d1 ⋅c ≈ 1 2 ⋅6.32 m⋅ 3 m ≈ 9.49 m²

Kanten bei einer Pyramide nur vorwärts

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 5 mm, b = 5 mm, h = 5 mm.
Berechne hb und s.

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Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

hb2 = h2 + ( 1 2 a)2

Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

hb2 = 52 + 2,5 2 = 25 + 6,25 = 31,25

Also gilt hb = 31.25 mm ≈ 5,6 mm

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete 1 2 b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = hb2 + ( 1 2 b)2

Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

s = 5,592 + 2,52 = 31,25 + 6,25 = 37

Also gilt s = 37.5 mm ≈ 6,1 mm

Kanten bei einer Pyramide

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 7 cm, h = 6 cm, s = 7.7 cm.
Berechne hb und b.

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Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

hb2 = h2 + ( 1 2 a)2

Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

hb2 = 62 + 3,5 2 = 36 + 12,25 = 48,25

Also gilt hb = 48.25 cm ≈ 6,9 cm

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete 1 2 b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = hb2 + ( 1 2 b)2

Weil wir b suchen, stellen wir nach b um:

( 1 2 b)2 = s2 - hb2

( 1 2 b)2 = 7,72 - 6,952 = 59,29 - 48,3 = 10,99

Also gilt 1 2 b = 10.99 cm ≈ 3,32 cm

Somit gilt: b ≈ 6,6 cm

Anwendungen Pythagoras

Beispiel:

Ein Haus hat eine Gesamthöhe von 12,5m. Die (fünfeckigen) Stirnseiten sind 10m breit. Die rechteckigen Seitenflächen sind 9m lang und vom Boden bis zur Dachkante 9m hoch. Berechne die Fläche des Hausdachs.

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Es gilt:

3.52 + 52 =h2

12.25 +25 = h2

37.25 = h2 |

6.1 ≈ h

Um die gesuchte Fläche zu berechnen, muss nun zunächst diese Hypotenuse mit 9m multipliziert werden.

Somit erhalten wir für eine Hälfte der gesuchten Fläche: AH ≈ 54.93m2

Für die Gesamtfläche gilt dann:
A ≈ 109.86m2

Pyramide (Oberflächenberechnung)

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Grundflächenlänge a = 4 m und Mantelfläche M = 50,6 m².
Berechne die Pyramidenhöhe h und die Grundfläche G.

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Bestimmung der Pyramidenhöhe h

Um h zu berechnen, müssen wir zuerst die Seitenhöhe ha berechnen:

ha ist ja die Höhe der Seitenfläche. Und da die Mantelfläche aus 4 solchen gleichen Seitenflächen besteht und die Mantelfläche M ja mit M = 50,6 m² bereits bekannt ist, gilt für eine solche Seitenfläche AS = 1 4 ⋅ 50,6 m² = 12.649 m².

Zum anderen gilt aber auch
AS = 1 2 a⋅ha, also: 12.649 m² = 1 2 a⋅ha oder eben

ha = 2⋅12.65 a

Die Grundflächenlänge a ist ja mit a = 4 m bereits bekannt.

somit gilt: ha = 25.3 4 m ≈ 6,32 m

Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 4 m bereits bekannt.

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

ha2 = h2 + ( 1 2 a)2

Weil wir h suchen, stellen wir nach h um:

ha2 - ( 1 2 a)2 = h2

h2 = 6,322 - 22 = 40 - 4 = 36

Also gilt h = 36 m ≈ 6 m

Bestimmung der Grundfläche G

Um die Grundfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach die Grundflächenlänge a zum Quadrat nehmen:

Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 4 m bereits bekannt.

somit gilt: G = a² = (4 m)² = 16 m²

Pyramide (Volumenberechnung)

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Grundflächenlänge a = 8 m und Volumen V = 106,67 m.
Berechne die Kantenlänge s und die Höhe der Seitenfläche ha.

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Bestimmung der Kantenlänge s

Um s zu berechnen, müssen wir zuerst die Seitenhöhe ha berechnen:

Die Grundflächenlänge a ist ja mit a = 8 m bereits bekannt.

Um ha zu berechnen, müssen wir zuerst die Pyramindenhöhe h berechnen:

Um h zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundseite G berechnen:

Da sich ja das Volumen V = 1 3 G ⋅ h zusammensetzt, können wir diese Formel nach G umstellen und erhalten
G = 3⋅V h :

Das Volumen V ist ja mit V = 106,67 m³ bereits bekannt.

somit gilt: G = 3⋅V h = 3⋅106,67 m³ 5 m ≈ 64 m²

Da sich ja das Volumen V = 1 3 G ⋅ h zusammensetzt, können wir diese Formel nach h umstellen und erhalten
h = 3⋅V G :

Das Volumen V ist ja mit V = 106,67 m³ bereits bekannt.

somit gilt: h = 3⋅V G = 3⋅106,67 m³ 64 m² ≈ 5 m

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

ha2 = h2 + ( 1 2 a)2

Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

ha2 = 52 + 4 2 = 25 + 16 = 41

Also gilt ha = 41 m ≈ 6,4 m

Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 8 m bereits bekannt.

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete 1 2 a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = ha2 + ( 1 2 a)2

Da ja ha und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

s = 6,42 + 42 = 40,96 + 16 = 57

Also gilt s = 56.96 m ≈ 7,55 m

Bestimmung der Höhe der Seitenfläche ha

Die Höhe der Seitenfläche ha wurde ja bereits oben als ha = 6,4 m berechnet.