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Raumdiagonale
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 9 mm, b = 4 mm und c = 9 mm.
Berechne die Länge der Raumdiagonale.
Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a = 9 mm und b = 4 mm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = a² +b² = (9 mm)2 + (4 mm)2 = 81 mm² + 16 mm² = 97 mm²
d1 = mm ≈ 9.849 mm
Die gesuchte Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + c² = ( mm)2 + (9 mm)2 = 97 mm² + 81 mm² = 178 mm²
Da d12 = a2 +b2 gilt, kann man die Raumdiagonale auch schneller mit der Formel
d2 = a2 + b2 + c2 = 81 mm² + 16 mm² +
81 mm² = 178 mm²
berechnen.
d = mm ≈ 13.342 mm
Dreiecke im Quader
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 4 mm, b = 4 mm und c = 4 mm.
Berechne den Umfang U und den Flächeninhalt A des abgebildeten (grünen) Dreiecks.
Die Seitenwanddiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten b= 4 mm und c = 4 mm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = b² + c² = (4 mm)2 + (4 mm)2 = 16 mm² + 16 mm² = 32 mm²
d1 = mm ≈ 5.657 mm
Die Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und a, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + a² = ( mm)2 + (4 mm)2 = 32 mm² + 16 mm² = 48 mm²
d = mm ≈ 6.928 mm
Für den Umfang U gilt somit:
U = d1 + d + a ≈ 5.66 mm +
6.93 mm + 4 mm ≈ 16.59 mm
Für den Flächeninhalt A gilt dann wegen des rechten Winkels zwischen d1 und 4:
A = d1 ⋅a ≈ ⋅5.66 mm⋅
4 mm ≈ 11.31 mm²
Kanten bei einer Pyramide nur vorwärts
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 7 mm, b = 7 mm, h = 5 mm.
Berechne hb und s.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
hb2 = 52 + 3,5 2 = 25 + 12,25 = 37,25
Also gilt hb = mm ≈ 6,1 mm
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 6,12 + 3,52 = 37,21 + 12,25 = 49
Also gilt s = mm ≈ 7 mm
Kanten bei einer Pyramide
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 8 mm, hb = 8.1 mm, s = 8.5 mm.
Berechne h und b.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Weil wir h suchen, stellen wir nach h um:
hb2 - (a)2 = h2
h2 = 8,12 - 42 = 65,61 - 16 = 49,61
Also gilt h = mm ≈ 7 mm
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Weil wir b suchen, stellen wir nach b um:
(b)2 = s2 - hb2
(b)2 = 8,52 - 8,12 = 72,25 - 65,61 = 6,64
Also gilt b = mm ≈ 2,58 mm
Somit gilt: b ≈ 5,2 mm
Anwendungen Pythagoras
Beispiel:

Ein Kegel ist 35 cm hoch. Sein Grundkreis hat einen Durchmesser von 60 cm. Wie lang ist die Strecke von einem Punkt auf dem Grundkreis zur Spitze?

Es gilt:
302 + 352 =h2
900 +1225 = h2
2125 = h2 |
46.1 ≈ h
Somit gilt für die gesuchte Hypotenuse:
h ≈ 46.1cm
Pyramide (Oberflächenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Mantelfläche M = 65,97 cm² und Oberfläche O = 81,97 cm².
Berechne die Kantenlänge s und die Grundfläche G.
Bestimmung der Kantenlänge s
Um s zu berechnen, müssen wir zuerst die Seitenhöhe ha berechnen:
ha ist ja die Höhe der Seitenfläche. Und da die Mantelfläche aus 4 solchen gleichen Seitenflächen besteht und die Mantelfläche M ja mit M = 65,97 cm² bereits bekannt ist, gilt für eine solche Seitenfläche AS = ⋅ 65,97 cm² = 16.492 cm².
Zum anderen gilt aber auchAS = a⋅ha, also: 16.492 cm² = a⋅ha oder eben
ha =
Um ha zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundseitenlänge a berechnen:
Um a zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundfläche G berechnen:
Da sich ja die Oberfläche aus Grundfläche und Mantelfläche zusammensetzt, können wir die Grundfläche dieser Pyramide einfach als Differenz G = O - M bestimmen:
Die Mantelfläche M ist ja mit M = 65,97 cm² bereits bekannt.
Die Oberfläche O ist ja mit O = 81,97 cm² bereits bekannt.
somit gilt: G = O - M = 81,97 cm² - 65,97 cm² = 16 cm²
Und da diese Grundfläche ja ein Quadrat mit Seitenlänge a ist, gilt: G = a² oder eben:
a = = cm = 4 cm
somit gilt: ha = cm ≈ 8,25 cm
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 4 cm bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = ha2 + (a)2
Da ja ha und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 8,252 + 22 = 68 + 4 = 4
Also gilt s = cm ≈ 8,49 cm
Bestimmung der Grundfläche G
Die Grundfläche G wurde ja bereits oben als G = 16 cm² berechnet.
Pyramide (Volumenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Volumen V = 26,67 cm und Pyramidenhöhe h = 5 cm.
Berechne die Grundfläche G und die Kantenlänge s.
Bestimmung der Grundfläche G
Da sich ja das Volumen V = G ⋅ h zusammensetzt, können wir diese Formel nach G umstellen und erhalten
G = :
Das Volumen V ist ja mit V = 26,67 cm³ bereits bekannt.
somit gilt: G = = ≈ 16 cm²
Bestimmung der Kantenlänge s
Um s zu berechnen, müssen wir zuerst die Seitenhöhe ha berechnen:
Um ha zu berechnen, müssen wir zuerst die Grundseitenlänge a berechnen:
Die Grundfläche G ist ja mit G = 16 cm² bereits bekannt.
Und da diese Grundfläche ja ein Quadrat mit Seitenlänge a ist, gilt: G = a² oder eben:
a = = cm = 4 cm
Die Pyramindenhöhe h ist ja mit h = 5 cm bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
ha2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
ha2 = 52 + 2 2 = 25 + 4 = 29
Also gilt ha = cm ≈ 5,39 cm
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 4 cm bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = ha2 + (a)2
Da ja ha und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 5,392 + 22 = 29,05 + 4 = 33
Also gilt s = cm ≈ 5,74 cm
