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Raumdiagonale
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 7 mm, b = 7 mm und c = 9 mm.
Berechne die Länge der Raumdiagonale.
Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a = 7 mm und b = 7 mm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = a² +b² = (7 mm)2 + (7 mm)2 = 49 mm² + 49 mm² = 98 mm²
d1 = mm ≈ 9.899 mm
Die gesuchte Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + c² = ( mm)2 + (9 mm)2 = 98 mm² + 81 mm² = 179 mm²
Da d12 = a2 +b2 gilt, kann man die Raumdiagonale auch schneller mit der Formel
d2 = a2 + b2 + c2 = 49 mm² + 49 mm² +
81 mm² = 179 mm²
berechnen.
d = mm ≈ 13.379 mm
Dreiecke im Quader
Beispiel:
Ein Quader hat die Kantenlängen a = 4 cm, b = 2 cm und c = 6 cm.
Berechne den Umfang U und den Flächeninhalt A des abgebildeten (grünen) Dreiecks.
Die Deckendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a= 4 cm und b = 2 cm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d12 = a² + b² = (4 cm)2 + (2 cm)2 = 16 cm² + 4 cm² = 20 cm²
d1 = cm ≈ 4.472 cm
Die Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:
d2 = d1² + c² = ( cm)2 + (6 cm)2 = 20 cm² + 36 cm² = 56 cm²
d = cm ≈ 7.483 cm
Für den Umfang U gilt somit:
U = d1 + d + c ≈ 4.47 cm +
7.48 cm + 6 cm ≈ 17.96 cm
Für den Flächeninhalt A gilt dann wegen des rechten Winkels zwischen d1 und 6:
A = d1 ⋅c ≈ ⋅4.47 cm⋅
6 cm ≈ 13.42 cm²
Kanten bei einer Pyramide nur vorwärts
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 4 cm, b = 4 cm, h = 7 cm.
Berechne hb und s.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
hb2 = 72 + 2 2 = 49 + 4 = 53
Also gilt hb = cm ≈ 7,3 cm
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 7,282 + 22 = 53 + 4 = 57
Also gilt s = cm ≈ 7,6 cm
Kanten bei einer Pyramide
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: b = 4 cm, h = 8 cm, hb = 9.2 cm.
Berechne a und s.
Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
hb2 = h2 + (a)2
Weil wir a suchen, stellen wir nach a um:
(a)2 = hb2 - h2
(a)2 = 9,22 - 82 = 84,64 - 64 = 20,64
Also gilt a = cm ≈ 4,5 cm
Somit gilt: a ≈ 9,1 cm
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = hb2 + (b)2
Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 9,22 + 22 = 84,64 + 4 = 89
Also gilt s = cm ≈ 9,4 cm
Anwendungen Pythagoras
Beispiel:
Ein 9m hoher Mast wird von der einen Seite mit einem 14m langen Seil und von der gegenüberliegenden Seite mit einem 18m langen Seil abgespannt. Wie weit sind die Verankerungen der Spannseile von einander entfernt?
Im ersten Dreieck gilt:
92 + k12 = 142
81 + k12 = 196 |-81
k12 = 115 |
k1 ≈ 10.72
Im zweiten Dreieck gilt:
92 + k22 = 182
81 + k22 = 324 |-81
k22 = 243 |
k2 ≈ 15.59
Beide Strecken zusammen ergeben somit:
d = k1 + k2 ≈ 26.31m
Pyramide (Oberflächenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Grundflächenlänge a = 9 mm und Mantelfläche M = 135 mm².
Berechne die Grundfläche G und die Pyramidenhöhe h.
Bestimmung der Grundfläche G
Um die Grundfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach die Grundflächenlänge a zum Quadrat nehmen:
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 9 mm bereits bekannt.
somit gilt: G = a² = (9 mm)² = 81 mm²
Bestimmung der Pyramidenhöhe h
Um h zu berechnen, müssen wir zuerst die Seitenhöhe ha berechnen:
ha ist ja die Höhe der Seitenfläche. Und da die Mantelfläche aus 4 solchen gleichen Seitenflächen besteht und die Mantelfläche M ja mit M = 135 mm² bereits bekannt ist, gilt für eine solche Seitenfläche AS = ⋅ 135 mm² = 33.75 mm².
Zum anderen gilt aber auchAS = a⋅ha, also: 33.75 mm² = a⋅ha oder eben
ha =
Die Grundflächenlänge a ist ja mit a = 9 mm bereits bekannt.
somit gilt: ha = mm ≈ 7,5 mm
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 9 mm bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
ha2 = h2 + (a)2
Weil wir h suchen, stellen wir nach h um:
ha2 - (a)2 = h2
h2 = 7,52 - 4,52 = 56,25 - 20,25 = 36
Also gilt h = mm ≈ 6 mm
Pyramide (Volumenberechnung)
Beispiel:
Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Höhe der Seitenfläche ha = 5,39 cm und Grundflächenlänge a = 4 cm.
Berechne die Kantenlänge s und das Volumen V.
Bestimmung der Kantenlänge s
Die Höhe einer Seitenfläche ist ja mit ha = 5,39 cm bereits bekannt.
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 4 cm bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:
s2 = ha2 + (a)2
Da ja ha und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:
s = 5,392 + 22 = 29 + 4 = 4
Also gilt s = cm ≈ 5,74 cm
Bestimmung des Volumen V
Um das Volumen dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir die Volumenformel einer Pyramide anwenden: V = G ⋅ h
Um die Grundfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach die Grundflächenlänge a zum Quadrat nehmen:
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 4 cm bereits bekannt.
somit gilt: G = a² = (4 cm)² = 16 cm²
Die Höhe einer Seitenfläche ist ja mit ha = 5,39 cm bereits bekannt.
Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 4 cm bereits bekannt.
Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:
ha2 = h2 + (a)2
Weil wir h suchen, stellen wir nach h um:
ha2 - (a)2 = h2
h2 = 5,392 - 22 = 29 - 4 = 25
Also gilt h = cm ≈ 5 cm
somit gilt: V = G ⋅ h = ⋅16 cm² ⋅ 5 cm ≈ 26,67 cm³