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Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 50m; 39m; 90m; 13m

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

50m + 39m + 90m + 13m = 192m

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 4, teilen:

Mittelwert m = 192 4 m = 48m

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 7; 10; 8; ⬜; 1 haben den Mittelwert 6.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

7+10+8++1 5 = 6

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

26+ 5 = 6

Wenn wir die Summe im Zähler durch 5 teilen, erhalten wir 6.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 5-fache von 6, also 5 ⋅ 6 = 30 sein, also ...

26 + ⬜ = 30

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 30 - 26 sein muss.

⬜ = 4

Zentralwert angeben

Beispiel:

Gib mit Hilfe der Rangliste den Zentralwert an.

Urliste: 11; 12; 10; 13; 7; 20; 16; 10; 20

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Zuerst sortieren wir die Datenliste:

  1. -> 7
  2. -> 10
  3. -> 10
  4. -> 11
  5. -> 12
  6. -> 13
  7. -> 16
  8. -> 20
  9. -> 20

Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 5-ten) Wert der Liste nehmen, also 12.

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Zentralwert von:

8 cm; 10 cm; 13 cm; 16 cm; 8 cm

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 8 cm und der größte Wert, also das Maximum 16 cm ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 16 cm - 8 cm = 8 cm.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

8 cm + 10 cm + 13 cm + 16 cm + 8 cm = 55 cm

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 5, teilen:

Mittelwert m = 55 5 cm = 11 cm

Zentralwert

Zuerst sortieren wir die Datenliste:

  1. -> 8
  2. -> 8
  3. -> 10
  4. -> 13
  5. -> 16

Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 3-ten) Wert der Liste nehmen, also 10 cm.

Relative Häufigkeit

Beispiel:

An einem Sommertag wird an einer Kreuzung in der Stadt eine Verkehrszählung durchgeführt. Dabei werden in einer Stunde 7 Autos mit Verbrennungsmotor, 7 Elektroautos, 6 Fahrradfahrer und 5 Fußgänger gezählt.Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Verkehrsteilnehmer in Prozent.

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Zuerst addieren wir alle Verkehrsteilnehmer zusammen und erhalten: 7 + 7 + 6 + 5 = 25

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 25 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Verbrennungsmotor-Auto: 7 25 = 28 100 = 28%

Elektroauto: 7 25 = 28 100 = 28%

Fahrrad: 6 25 = 24 100 = 24%

Fußgänger: 5 25 = 20 100 = 20%

Relative Häufigkeit rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 160 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

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Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 180°

B: 90°

C: 90°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=160 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 180 360 = 1 2 1 2 ⋅160 = 80
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅160 = 40
C 90 360 = 1 4 1 4 ⋅160 = 40