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Zufallsgröße (ohne Wahrscheinlichkeit)

Beispiel:

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Ein Würfel mit nebenstehendem Netz wird 2 mal geworfen. Die Zufallsgröße X beschreibt dabei die Summe der Augenzahlen der beiden Würfe. Gib alle Werte an, die die Zufallsgröße X annehmen kann.

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Für die Zufallsgröße X: 'Summe der beiden Augenzahlen' sind folgende Werte möglich:

Zufallsgröße X4681012
zugehörige
Ereignisse
2 - 22 - 4
4 - 2
2 - 6
4 - 4
6 - 2
4 - 6
6 - 4
6 - 6

Zufallsgröße WS-Verteilung

Beispiel:

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Ein Würfel mit nebenstehendem Netz wird 2 mal geworfen. Die Zufallsgröße X beschreibt die Differenz zwischen der größeren Augenzahl und der kleineren Augenzahl (bzw. der beiden gleichgroßen Augenzahlen) der beiden Würfe. Stelle eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Zufallsgröße X auf.

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Für die Zufallsgröße X: 'Differenz der beiden Würfe' sind folgende Werte möglich:

Zufallsgröße XX = 0X = 1X = 2
zugehörige
Ergebnisse
2 → 2
3 → 3
4 → 4
2 → 3
3 → 2
3 → 4
4 → 3
2 → 4
4 → 2
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Jetzt müssen die Wahrscheinlichkeiten der einzelnen Ereignisse erst mal (mit Hilfe eines Baums) berechnet werden.


Und somit können wir dann auch die Wahrscheinlichkeiten für die einzelnen Werte der Zufallsgröße berechnen.

Zufallsgröße XX = 0X = 1X = 2
zugehörige
Wahrscheinlichkeit P(X)
1 3 1 3
+ 1 3 1 3
+ 1 3 1 3
1 3 1 3
+ 1 3 1 3
+ 1 3 1 3
+ 1 3 1 3
1 3 1 3
+ 1 3 1 3
  = 1 9 + 1 9 + 1 9 1 9 + 1 9 + 1 9 + 1 9 1 9 + 1 9



Hiermit ergibt sich die gesuchte Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Zufallsgröße X:

Zufallsgröße X012
P(X=k) 1 3 4 9 2 9

Zufallsgr. WS-Vert. (auch ohne zur.)

Beispiel:

In einer Urne sind vier Kugeln, die mit der Zahl 3 beschriftet sind und zwei Kugeln, die mit der Zahl 9 beschriftet sind. Es werden zwei Kugeln ohne Zurücklegen gezogen. Die Zufallsgröße X beschreibt die Summe der Zahlen der beiden gezogenen Kugeln. Stelle eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Zufallsgröße X auf.

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Für die Zufallsgröße X: 'Summe der beiden Kugeln' sind folgende Werte möglich:

Zufallsgröße XX = 6X = 12X = 18
zugehörige
Ergebnisse
3 → 33 → 9
9 → 3
9 → 9
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Jetzt müssen die Wahrscheinlichkeiten der einzelnen Ereignisse erst mal (mit Hilfe eines Baums) berechnet werden.


Und somit können wir dann auch die Wahrscheinlichkeiten für die einzelnen Werte der Zufallsgröße berechnen.

Zufallsgröße XX = 6X = 12X = 18
zugehörige
Wahrscheinlichkeit P(X)
2 3 3 5 2 3 2 5
+ 1 3 4 5
1 3 1 5
  = 2 5 4 15 + 4 15 1 15



Hiermit ergibt sich die gesuchte Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Zufallsgröße X:

Zufallsgröße X61218
P(X=k) 2 5 8 15 1 15

Zufallsgr. WS-Vert. (ziehen bis erstmals ...)

Beispiel:

In einer Urne sind 2 rote und 3 blaue Kugeln. Es soll (ohne zurücklegen) solange gezogen werden, bis erstmals eine rote Kugel erscheint. Die Zufallsgröße X beschreibt dabei die Anzahl der Ziehungen, bis die erste rote Kugel gezogen worden ist. Stelle eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Zufallsgröße X auf.
(Denk daran, die Brüche vollständig zu kürzen!)

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Da ja nur 3 Kugeln vom Typ 'blau' vorhanden sind, muss spätestens im 4-ten Versuch (wenn dann alle Kugeln vom Typ 'blau' bereits gezogen und damit weg sind) eine Kugel vom Typ 'rot' gezogen werden.

Das heißt die Zufallsgröße X kann nur Werte zwischen 1 und 4 annehmen.

Aus dem reduzierten Baumdiagramm rechts kann man nun die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Zufallsgröße X übernehmen:

Zufallsgröße X1234
P(X=k) 2 5 3 10 1 5 1 10

Zufallsgröße rückwärts

Beispiel:

Ein Glücksrad hat drei Sektoren, die mit den Zahlen 1, 2 und 3 beschriftet sind. Es wird zwei mal gedreht. Die Zufallsgröße X beschreibt dabei die Summe der Zahlen die bei den beiden Glücksraddrehungen erscheinen. Bei der Wahrscheinlichkeitsverteilung von X sind nur der erste und der letzte Wert bekannt (siehe Tabelle). Wie groß müssen jeweils die Winkel der Sektoren sein?

Zufallsgröße X23456
P(X=k) 4 81 ??? 49 144

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(Alle Sektoren sind Vielfache
von Achtels-Kreisen)

Für X=2 gibt es nur das Ereignis: '1'-'1', also dass zwei mal hintereinander '1' kommt.

Wenn p1 die Wahrscheinlichkeit von '1' ist, dann muss also für die Wahrscheinlichkeit, dass zwei mal hintereinander '1' kommt, gelten: P(X=2) = p1 ⋅ p1 (siehe Baumdiagramm).

Aus der Tabelle können wir aber P(X=2) = 4 81 heraus lesen, also muss gelten:

p1 ⋅ p1 = (p1)2 = 4 81 und somit p1 = 2 9 .

Ebenso gibt es für X=6 nur das Ereignis: '3'-'3', also dass zwei mal hintereinander '3' kommt.

Wenn p3 die Wahrscheinlichkeit von '3' ist, dann muss also für die Wahrscheinlichkeit, dass zwei mal hintereinander '3' kommt, gelten: P(X=6) = p3 ⋅ p3 (siehe Baumdiagramm).

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Aus der Tabelle können wir aber P(X=6) = 49 144 heraus lesen, also muss gelten:

p3 ⋅ p3 = (p3)2 = 49 144 und somit p3 = 7 12 .

Da es aber nur drei Optionen gibt, muss p1 + p2 + p3 = 1 gelten, also

p2 = 1 - p1 - p3 = 1 - 2 9 - 7 12 = 36 36 - 8 36 - 21 36 = 7 36

Um nun noch die Mittelpunktswinkel der drei Sektoren zu ermittlen, müssen wir einfach die Wahrscheinlichkeit mit 360° multiplizieren, weil ja für die Wahrscheinlichkeit eines Sektors mit Mittelpunktswinkel α gilt: p = α 360°

Somit erhalten wir:

α1 = 2 9 ⋅ 360° = 80°

α2 = 7 36 ⋅ 360° = 70°

α3 = 7 12 ⋅ 360° = 210°

Erwartungswerte

Beispiel:

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(Alle Sektoren sind Vielfache
von Achtels-Kreisen)

Wie viele Punkte kann man bei dem abgebildeten Glücksrad erwarten?

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Die Zufallsgröße X beschreibt die Punktezahl auf einem Sektor des Glücksrads.

Erwartungswert der Zufallsgröße X

Ereignis 2 6 20 75
Zufallsgröße xi 2 6 20 75
P(X=xi) 3 8 2 8 2 8 1 8
xi ⋅ P(X=xi) 3 4 3 2 5 75 8

Der Erwartungswert verechnet sich aus der Summe der einzelnen Produkte:

E(X)= 2⋅ 3 8 + 6⋅ 2 8 + 20⋅ 2 8 + 75⋅ 1 8

= 3 4 + 3 2 + 5+ 75 8
= 6 8 + 12 8 + 40 8 + 75 8
= 133 8

16.63

Einsatz für faires Spiel bestimmen

Beispiel:

In einer Urne sind 10 Kugeln, die mit 2€ beschriftet sind, 9 Kugeln, die mit 16€ und 7 Kugeln, die mit 24€ beschriftet sind. Bei dem Spiel bekommt man den Betrag, der auf der Kugel steht, ausbezahlt. Außerdem sind noch weitere 4 Kugeln in der Urne. Mit welchem Betrag müsste man diese beschriften, damit das Spiel bei einem Einsatz von 15,33€ fair wäre?

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Die Zufallsgröße X beschreibt die Auszahlung.

Die Zufallsgröße Y beschreibt den Gewinn, also Auszahlung - Einsatz.

Erwartungswerte der Zufallsgrößen X und Y

Ereignis 2 16 24 ?
Zufallsgröße xi 2 16 24 x
Zufallsgröße yi (Gewinn) -13.33 0.67 8.67 x-15.33
P(X=xi) 10 30 9 30 7 30 4 30
xi ⋅ P(X=xi) 2 3 24 5 28 5 4 30 ⋅ x
yi ⋅ P(Y=yi) - 133.3 30 6.03 30 60.69 30 4 30 ⋅(x-15.33)

Um den gesuchten Auszahlungsbetrag zu berrechnen hat man zwei Möglichkeiten:

Entweder stellt man eine Gleichung auf, so dass der Erwartungswert des Auszahlungsbetrags gleich des Einsatzes ist ...

E(X) = 15.33

10 30 · 2 + 9 30 · 16 + 7 30 · 24 + 4 30 x = 15.33

2 3 + 24 5 + 28 5 + 4 30 x = 15.33

2 3 + 24 5 + 28 5 + 2 15 x = 15,33
2 15 x + 166 15 = 15,33 |⋅ 15
15( 2 15 x + 166 15 ) = 229,95
2x +166 = 229,95 | -166
2x = 63,95 |:2
x = 31,975

... oder man stellt eine Gleichung auf, so dass der Erwartungswert des Gewinns gleich null ist:

E(Y) = 0

10 30 · ( -13,33 ) + 9 30 · 0,67 + 7 30 · 8,67 + 4 30 ( x -15,33 ) = 0

- 13,33 3 + 2,01 10 + 60,69 30 + 2 15 · x + 2 15 · ( -15,33 ) = 0

- 13,33 3 + 2,01 10 + 60,69 30 + 2 15 · x + 2 15 · ( -15,33 ) = 0
-4,4433 +0,201 +2,023 + 2 15 x -2,044 = 0
2 15 x -4,2633 = 0 |⋅ 15
15( 2 15 x -4,2633 ) = 0
2x -63,95 = 0 | +63,95
2x = 63,95 |:2
x = 31,975

In beiden Fällen ist also der gesuchte Betrag: 32

Erwartungswert ganz offen

Beispiel:

Ein Spielautomatenhersteller bekommt von einem Kunden den Auftrag einen Automaten zu entwickeln, der folgenden Bedingungen erfüllt.- Der Einsatz für ein Spiel soll 2€ betragen- auf lange Sicht soll er 10ct Gewinn pro Spiel für den Betreiber abwerfen- es sollen 5 verschiedene Felder (Kirsche, Zitrone, Apfel, Banane, Erdbeere) mit verschiedenen Auszahlungsbeträgen sein- bei einem Feld soll keine Auszahlung erfolgen- um Kunden zu locken soll bei einem Feld 48€ ausgezahlt werdenOrdne den 5 Optionen so Wahrscheinlichkeiten und Auszahlungsbeträge zu, dass diese Bedingungen erfüllt sind.

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Eine (von vielen möglichen) Lösungen:

Als erstes schreiben wir mal die Vorgaben in die Tabelle rein.

  Kirsche Zitrone Apfel Banane Erdbeere
X (z.B. Auszahlung) 0 48
Y Gewinn (Ausz. - Einsatz) -2 46
P(X) = P(Y)
Y ⋅ P(Y)

Jetzt setzen wir die Wahrscheinlichkeiten so, dass der negative Beitrag vom minimalen Betrag zum Erwartungswert den gleichen Betrag hat wie der positve vom maximalen Betrag.(dazu einfach jeweils den Gewinn in den Nenner der Wahrscheinlichkeit)

  Kirsche Zitrone Apfel Banane Erdbeere
X (z.B. Auszahlung) 0 48
Y Gewinn (Ausz. - Einsatz) -2 46
P(X) = P(Y) 1 2 1 46
Y ⋅ P(Y) -1 1

Bei der mittleren Option setzen wir den Betrag einfach gleich wie den Einsatz, so dass diese den Erwartungswert nicht verändert.
Als Wahrscheinlichkeit wählen wir einen Bruch so, dass die Restwahrscheinlichkeit für die verbleibenden zwei Optionen nicht allzu kompliziert wird.

  Kirsche Zitrone Apfel Banane Erdbeere
X (z.B. Auszahlung) 0 2 48
Y Gewinn (Ausz. - Einsatz) -2 0 46
P(X) = P(Y) 1 2 21 92 1 46
Y ⋅ P(Y) -1 0 1

Die bisherigen Optionen vereinen eine Wahrscheinlichkeit von 1 2 + 21 92 + 1 46 = 3 4
Als Restwahrscheinlichkeit für die verbleibenden Beträge bleibt nun also 1- 3 4 = 1 4 .
Diese wird auf die beiden verbleibenden Optionen verteilt:

  Kirsche Zitrone Apfel Banane Erdbeere
X (z.B. Auszahlung) 0 2 48
Y Gewinn (Ausz. - Einsatz) -2 0 46
P(X) = P(Y) 1 2 1 8 21 92 1 8 1 46
Y ⋅ P(Y) -1 0 1

Damit nun der Erwartungswert =0 wird, müssen sich die beiden noch verbleibenden Anteile daran gegenseitig aufheben. Dies erreicht man, in dem man den Gewinn jeweils gleich 'weit vom Einsatz weg' (nämlich 1) setzt.

  Kirsche Zitrone Apfel Banane Erdbeere
X (z.B. Auszahlung) 0 1 2 3 48
Y Gewinn (Ausz. - Einsatz) -2 -1 0 1 46
P(X) = P(Y) 1 2 1 8 21 92 1 8 1 46
Y ⋅ P(Y) -1 - 1 8 0 1 8 1

Weil der Erwartungswert ja aber nicht 0 sondern - 1 10 sein soll, müssen wir nun noch den Auszahlungsbetrag bei der 2. Option (betragsmäßig) vergrößern. Und zwar so, dass er mit der Wahrscheinlichkeit 1 8 multipliziert gerade um - 1 10 wächst.
Also x ⋅ 1 8 = - 1 10 => x= - 1 10 : 1 8 = - 4 5 = -0.8
Die neue Auszahlung für 'Zitrone' ist also 0.2

  Kirsche Zitrone Apfel Banane Erdbeere
X (z.B. Auszahlung) 0 0.2 2 3 48
Y Gewinn (Ausz. - Einsatz) -2 -1.8 0 1 46
P(X) = P(Y) 1 2 1 8 21 92 1 8 1 46
Y ⋅ P(Y) -1 - 9 40 0 1 8 1

Wenn man nun den Erwartungswert berechnet, kommt der gesuchte heraus:

E(Y)= -2⋅ 1 2 + -1.8⋅ 1 8 + 0⋅ 21 92 + 1⋅ 1 8 + 46⋅ 1 46

= -1 - 9 40 + 0+ 1 8 + 1
= - 40 40 - 9 40 + 0 40 + 5 40 + 40 40
= - 4 40
= - 1 10

-0.1

Erwartungswerte bei 'Ziehen bis erstmals ...'

Beispiel:

In einer Urne sind 11 rote und 4 blaue Kugeln. Es soll (ohne zurücklegen) solange gezogen werden, bis erstmals eine rote Kugel erscheint. Bestimme den Erwartungswert für die Anzahl der Ziehungen, bis die erste rote Kugel gezogen ist.
(Denk daran, den Bruch vollständig zu kürzen!)

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Wahrscheinlichkeiten für die verschiedenen Ausgänge

Die Wahrscheinlichkeit für ein 'rot' im 1-ten Versuch st: 11 15

Die Wahrscheinlichkeit für ein 'rot' im 2-ten Versuch st: 22 105

Die Wahrscheinlichkeit für ein 'rot' im 3-ten Versuch st: 22 455

Die Wahrscheinlichkeit für ein 'rot' im 4-ten Versuch st: 11 1365

Die Wahrscheinlichkeit für ein 'rot' im 5-ten Versuch st: 1 1365

Die Zufallsgröße X beschreibt die Anzahl der Ziehungen. bis die erste rote Kugel gezogen ist.

Erwartungswert der Zufallsgröße X

Ereignis 1 2 3 4 5
Zufallsgröße xi 1 2 3 4 5
P(X=xi) 11 15 22 105 22 455 11 1365 1 1365
xi ⋅ P(X=xi) 11 15 44 105 66 455 44 1365 1 273

Der Erwartungswert verechnet sich aus der Summe der einzelnen Produkte:

E(X)= 1⋅ 11 15 + 2⋅ 22 105 + 3⋅ 22 455 + 4⋅ 11 1365 + 5⋅ 1 1365

= 11 15 + 44 105 + 66 455 + 44 1365 + 1 273
= 1001 1365 + 572 1365 + 198 1365 + 44 1365 + 5 1365
= 1820 1365
= 4 3

1.33

Erwartungswerte mit gesuchten Anzahlen im WS-Baum

Beispiel:

Auf einen Schüleraustausch bewerben sich 18 Mädchen und 8 Jungs. Weil aber leider weniger Plätze zur Verfügung stehen, muss gelost werden. Wie viele Mädchen kann man bei den ersten 3 verlosten Plätzen erwarten?
(Denk daran, den Bruch vollständig zu kürzen!)

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Wahrscheinlichkeiten für die verschiedenen Ausgänge

EreignisP
Mädchen -> Mädchen -> Mädchen 102 325
Mädchen -> Mädchen -> Jungs 51 325
Mädchen -> Jungs -> Mädchen 51 325
Mädchen -> Jungs -> Jungs 21 325
Jungs -> Mädchen -> Mädchen 51 325
Jungs -> Mädchen -> Jungs 21 325
Jungs -> Jungs -> Mädchen 21 325
Jungs -> Jungs -> Jungs 7 325

Die Wahrscheinlichkeit für 0 mal 'Mädchen' ist: 7 325

Die Wahrscheinlichkeit für 1 mal 'Mädchen' ist: 21 325 + 21 325 + 21 325 = 63 325

Die Wahrscheinlichkeit für 2 mal 'Mädchen' ist: 51 325 + 51 325 + 51 325 = 153 325

Die Wahrscheinlichkeit für 3 mal 'Mädchen' ist: 102 325

Die Zufallsgröße X beschreibt die Anzahl an Mädchen unter den drei verlosten Plätzen.

Erwartungswert der Zufallsgröße X

Ereignis 0 1 2 3
Zufallsgröße xi 0 1 2 3
P(X=xi) 7 325 63 325 153 325 102 325
xi ⋅ P(X=xi) 0 63 325 306 325 306 325

Der Erwartungswert verechnet sich aus der Summe der einzelnen Produkte:

E(X)= 0⋅ 7 325 + 1⋅ 63 325 + 2⋅ 153 325 + 3⋅ 102 325

= 0+ 63 325 + 306 325 + 306 325
= 0 325 + 63 325 + 306 325 + 306 325
= 675 325
= 27 13

2.08

Erwartungswerte mit best. Optionen im WS-Baum

Beispiel:

In einem Stapel Karten mit 2 Asse, 3 Könige, 3 Damen und 4 Buben werden 2 Karten gezogen. Dabei zählen 2 Asse 500, 2 Könige 400, 2 Damen 120 und 2 Buben 50 Punkte. Außerdem gibt es für ein Paar aus Dame und König 40 Punkte. Wie viele Punkte kann man bei diesem Spiel erwarten?
(Denk daran, den Bruch vollständig zu kürzen!)

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Wahrscheinlichkeiten für die verschiedenen Ausgänge

EreignisP
As -> As 1 66
As -> König 1 22
As -> Dame 1 22
As -> Bube 2 33
König -> As 1 22
König -> König 1 22
König -> Dame 3 44
König -> Bube 1 11
Dame -> As 1 22
Dame -> König 3 44
Dame -> Dame 1 22
Dame -> Bube 1 11
Bube -> As 2 33
Bube -> König 1 11
Bube -> Dame 1 11
Bube -> Bube 1 11

Die Wahrscheinlichkeit für '2 Asse' ist:

P('As'-'As')
= 1 66

Die Wahrscheinlichkeit für '2 Könige' ist:

P('König'-'König')
= 1 22

Die Wahrscheinlichkeit für '2 Damen' ist:

P('Dame'-'Dame')
= 1 22

Die Wahrscheinlichkeit für '2 Buben' ist:

P('Bube'-'Bube')
= 1 11

Die Wahrscheinlichkeit für 'Paar (D&K)' ist:

P('König'-'Dame') + P('Dame'-'König')
= 3 44 + 3 44 = 3 22

Die Zufallsgröße X beschreibt die gewonnenen Punkte.

Erwartungswert der Zufallsgröße X

Ereignis 2 Asse 2 Könige 2 Damen 2 Buben Paar (D&K)
Zufallsgröße xi 500 400 120 50 40
P(X=xi) 1 66 1 22 1 22 1 11 3 22
xi ⋅ P(X=xi) 250 33 200 11 60 11 50 11 60 11

Der Erwartungswert verechnet sich aus der Summe der einzelnen Produkte:

E(X)= 500⋅ 1 66 + 400⋅ 1 22 + 120⋅ 1 22 + 50⋅ 1 11 + 40⋅ 3 22

= 250 33 + 200 11 + 60 11 + 50 11 + 60 11
= 250 33 + 600 33 + 180 33 + 150 33 + 180 33
= 1360 33

41.21