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Zweisatz rückwärts

Beispiel:

Beim Biohof Ökofarm bezahlt Herr Eggestein 1,20 € für 4 Eier.

Wie viel kostet 1 Ei?

Lösung einblenden

Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:

4 Eier120 ct
1 Ei?

Um von 4 Eier in der ersten Zeile auf 1 Eier in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 4 teilen. Somit müssen wir auch die 120 ct durch 4 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 1 Eier entspricht:

: 4
4 Eier120 ct
1 Ei?
: 4
: 4
4 Eier120 ct
1 Ei30 ct
: 4

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 1 Eier entspricht: 30 ct

Dreisatz (beide Richtungen)

Beispiel:

Beim Karls Lieblingsobsthändler bekommt man für 6,00 € 4 kg Birnen.

Wie viel kosten 6 kg Birnen?
Wie viel kg Birnen bekommt man für 12 € ?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


4 kg Birnen6,00 €
??
6 kg Birnen?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die kg Birnen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 4 kg Birnen teilen müssen.) Diese Zahl sollte ein Teiler von 4 und von 6 sein, also der ggT(4,6) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 kg Birnen:


4 kg Birnen6,00 €
2 kg Birnen?
6 kg Birnen?

Um von 4 kg Birnen in der ersten Zeile auf 2 kg Birnen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 2 teilen. Somit müssen wir auch die 6 € durch 2 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 2 kg Birnen entspricht:

: 2

4 kg Birnen6,00 €
2 kg Birnen3,00 €
6 kg Birnen?

: 2

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 kg Birnen in der mittleren Zeile mit 3 multiplizieren, um auf die 6 kg Birnen in der dritten Zeile zu kommen.

: 2
⋅ 3

4 kg Birnen6,00 €
2 kg Birnen3,00 €
6 kg Birnen9,00 €

: 2
⋅ 3

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 6 kg Birnen entspricht: 9,00 €



Für die andere Frage (Wie viel kg Birnen bekommt man für 12 € ?) vertauschen wir die linke mit der rechten Spalte in der Tabelle, weil wir jetzt ja zwei "€"-Werte haben und nach einem "kg Birnen"-Wert gesucht wird:


6 €4 kg Birnen
??
12 €?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die € in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 6 € teilen müssen.) Diese Zahl sollte ein Teiler von 6 und von 12 sein, also der ggT(6,12) = 6.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 6 €:


6 €4 kg Birnen
6 €?
12 €?

Um von 6 € in der ersten Zeile auf 6 € in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 1 teilen. Somit müssen wir auch die 4 kg Birnen durch 1 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 6 € entspricht:

: 1

6 €4 kg Birnen
6 €4 kg Birnen
12 €?

: 1

Jetzt müssen wir ja wieder die 6 € in der mittleren Zeile mit 2 multiplizieren, um auf die 12 € in der dritten Zeile zu kommen.

: 1
⋅ 2

6 €4 kg Birnen
6 €4 kg Birnen
12 €8 kg Birnen

: 1
⋅ 2

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 12 € entspricht: 8 kg Birnen

Proportionaler Term

Beispiel:

Bei zwei propotionalen Größen A und B hat die Größe A den Wert 5 wenn die Größe B den Wert 21 hat.
Bestimme die Zuordnungsvorschrift, mit der man jedem Wert der Größe A einen Wert der Größe B zuordnen kann.

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Um den Proportionalitätsfaktor zu finden, muss man lediglich den Wert von 'Größe B', nämlich 21 durch den Wert von 'Größe A' (5) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade 1 5 des Wertes bei 5 sein muss.
Also: m= 21 5 =4,2
Zuordnungsvorschrift: y = 4,2 ⋅ x

Proportionaler Term Anwendung

Beispiel:

Im Winter schneit es 1 Stunde lang total gleichmäßig. Dabei fallen in 5 Minuten 17 cm. Bestimme die Zuordnungsvorschrift mit der man jedem Minuten-Wert eine Schneehöhe in cm zuordnen kann.

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Um den Proportionalitätsfaktor zu finden, muss man lediglich den Wert von 'Schneehöhe', nämlich 17 durch den Wert von 'Zeit' (5) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade 1 5 des Wertes bei 5 sein muss.
Also: m= 17 5 =3,4
Zuordnungsvorschrift: y = 3,4 ⋅ x

Wert bei Proportionalität finden

Beispiel:

Bei zwei proportionalen Größen A und B hat die Größe A den Wert 4, wenn die Größe B den Wert 16 hat.
Bestimme Zuordnungsvorschrift mit der man Werte der Größe A, Werte der Größe B zuordnen kann.
Welchen Wert nimmt die Größe A ein, wenn die Größe B den Wert 22 hat?

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Da es sich hier um eine proportionale Zuordnung handelt, ist die Zuordnungsvorschrift y=m⋅x. Wenn man die Werte aus der Aufgabe einsetzt, so erhält man: 16 = m⋅4.

Um den Proportionalitätsfaktor m zu finden, muss man also lediglich den Wert von Größe B, nämlich 16 durch den Wert von Größe A (4) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade 1 4 des Wertes bei 4 sein muss.
Also: m= 16 4 =4
Zuordnungsvorschrift: y = 4 ⋅ x

x-Wert bei y = 22

Da der/die Größe B den Wert 22 hat, muss man 22 für y in den Proportionalitäts-Term einsetzen, um als x den zugehörigen Wert von Größe A zu erhalten:
22 = 4 ⋅ x.
Das klappt mit x = 22 4 , weil dann 22 = 4 22 4 .
Somit gilt für x (Größe A) = 22 4 = 5.5.

Wert bei Proportionalität (Anwendungen)

Beispiel:

Eine Verpackungsmachine kann 8 Kartons in 7,2 Sekunden verpacken. Bestimme die Zuordnungsvorschrift mit der man die Anzahl der verpackten Kartons der Verpackungszeit in Sekunden zuordnen kann.

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Da es sich hier um eine proportionale Zuordnung handelt, ist die Zuordnungsvorschrift y=m⋅x. Wenn man die Werte aus der Aufgabe einsetzt, so erhält man: 7.2 = m⋅8.

Um den Proportionalitätsfaktor m zu finden, muss man also lediglich den Wert von Verpackungszeit, nämlich 7.2 durch den Wert von Kartonanzahl (8) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade 1 8 des Wertes bei 8 sein muss.
Also: m= 7.2 8 =0,9
Zuordnungsvorschrift: y = 0,9 ⋅ x

x-Wert bei y = 6.3

Da der/die Verpackungszeit den Wert 6.3 hat, muss man 6.3 für y in den Proportionalitäts-Term einsetzen, um als x den zugehörigen Wert von Kartonanzahl zu erhalten:
6.3 = 0,9 ⋅ x.
Das klappt mit x = 6.3 0.9 , weil dann 6.3 = 0,9 6.3 0.9 .
Somit gilt für x (Kartonanzahl) = 6.3 0.9 = 7.