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Zweisatz

Beispiel:

Herr Tobrak hat einen neuen Handyvertrag abgeschlossen. Für eine Minute telefonieren bezahlt er nun 3 ct.

Wie viel kosten ihn 3 min telefonieren?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:

1 Minute telefonieren3 ct
3 Minuten telefonieren?

Um von 1 Minuten telefonieren in der ersten Zeile auf 3 Minuten telefonieren in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir mit 3 multiplizieren. Somit müssen wir auch die 3 ct mit 3 multiplizieren, um auf den Wert zu kommen, der den 3 Minuten telefonieren entspricht:

⋅ 3
1 Minute telefonieren3 ct
3 Minuten telefonieren?
⋅ 3
⋅ 3
1 Minute telefonieren3 ct
3 Minuten telefonieren9 ct
⋅ 3

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 3 Minuten telefonieren entspricht: 9 ct

Einfacher Dreisatz

Beispiel:

Ein Käseaufschnitt wiegt insgesamt 150 g. Er besteht aus 5 gleichen Scheiben.

Wie schwer sind dann 6 Scheiben Käse?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


5 Scheiben Käse150 g
??
6 Scheiben Käse?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Scheiben Käse in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 5 Scheiben Käse teilen müssen.) Diese Zahl sollte ein Teiler von 5 und von 6 sein, also der ggT(5,6) = 1.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 1 Scheiben Käse:


5 Scheiben Käse150 g
1 Scheibe Käse?
6 Scheiben Käse?

Um von 5 Scheiben Käse in der ersten Zeile auf 1 Scheiben Käse in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 5 teilen. Somit müssen wir auch die 150 g durch 5 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 1 Scheiben Käse entspricht:

: 5

5 Scheiben Käse150 g
1 Scheibe Käse?
6 Scheiben Käse?

: 5
: 5

5 Scheiben Käse150 g
1 Scheibe Käse30 g
6 Scheiben Käse?

: 5

Jetzt müssen wir ja wieder die 1 Scheiben Käse in der mittleren Zeile mit 6 multiplizieren, um auf die 6 Scheiben Käse in der dritten Zeile zu kommen.

: 5
⋅ 6

5 Scheiben Käse150 g
1 Scheibe Käse30 g
6 Scheiben Käse?

: 5
⋅ 6

Wir müssen somit auch rechts die 30 g in der mittleren Zeile mit 6 multiplizieren:

: 5
⋅ 6

5 Scheiben Käse150 g
1 Scheibe Käse30 g
6 Scheiben Käse180 g

: 5
⋅ 6

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 6 Scheiben Käse entspricht: 180 g

Proportionaler Term

Beispiel:

Bei zwei propotionalen Größen A und B hat die Größe A den Wert 3 wenn die Größe B den Wert 1.5 hat.
Bestimme die Zuordnungsvorschrift, mit der man jedem Wert der Größe A einen Wert der Größe B zuordnen kann.

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Um den Proportionalitätsfaktor zu finden, muss man lediglich den Wert von 'Größe B', nämlich 1.5 durch den Wert von 'Größe A' (3) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade 1 3 des Wertes bei 3 sein muss.
Also: m= 1.5 3 =0,5
Zuordnungsvorschrift: y = 0,5 ⋅ x

Proportionaler Term Anwendung

Beispiel:

Ein Boiler erhitzt Wasser. Dabei wird in 4 Minuten das Wasser um 8°C erhitzt. Bestimme die Zuordnungsvorschrift, mit der man jedem Minuten-Wert einen Wert der Wassererhitzung in °C zuordnen kann.

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Um den Proportionalitätsfaktor zu finden, muss man lediglich den Wert von 'Temperaturänderung', nämlich 8 durch den Wert von 'Erhitzungsszeit' (4) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade 1 4 des Wertes bei 4 sein muss.
Also: m= 8 4 =2
Zuordnungsvorschrift: y = 2 ⋅ x

Wert bei Proportionalität finden

Beispiel:

Bei zwei proportionalen Größen A und B hat die Größe A den Wert 4, wenn die Größe B den Wert 19.2 hat.
Bestimme Zuordnungsvorschrift mit der man Werte der Größe A, Werte der Größe B zuordnen kann.
Welchen Wert nimmt die Größe A ein, wenn die Größe B den Wert 24 hat?

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Da es sich hier um eine proportionale Zuordnung handelt, ist die Zuordnungsvorschrift y=m⋅x. Wenn man die Werte aus der Aufgabe einsetzt, so erhält man: 19.2 = m⋅4.

Um den Proportionalitätsfaktor m zu finden, muss man also lediglich den Wert von Größe B, nämlich 19.2 durch den Wert von Größe A (4) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade 1 4 des Wertes bei 4 sein muss.
Also: m= 19.2 4 =4,8
Zuordnungsvorschrift: y = 4,8 ⋅ x

x-Wert bei y = 24

Da der/die Größe B den Wert 24 hat, muss man 24 für y in den Proportionalitäts-Term einsetzen, um als x den zugehörigen Wert von Größe A zu erhalten:
24 = 4,8 ⋅ x.
Das klappt mit x = 24 4.8 , weil dann 24 = 4,8 24 4.8 .
Somit gilt für x (Größe A) = 24 4.8 = 5.

Wert bei Proportionalität (Anwendungen)

Beispiel:

Die Lernmittelbücherei hat 120 neue gleiche Bücher bekommen. Jeweils 3 Bücher wiegen zusammen 3,3kg. Bestimme die Zuordnungsvorschrift mit der man die Anzahl der Bücher dem Gewicht in kg zuordnen kann.

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    Da es sich hier um eine proportionale Zuordnung handelt, ist die Zuordnungsvorschrift y=m⋅x. Wenn man die Werte aus der Aufgabe einsetzt, so erhält man: 3.3 = m⋅3.

    Um den Proportionalitätsfaktor m zu finden, muss man also lediglich den Wert von Gesamtgewicht, nämlich 3.3 durch den Wert von Bücheranzahl (3) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade 1 3 des Wertes bei 3 sein muss.
    Also: m= 3.3 3 =1,1
    Zuordnungsvorschrift: y = 1,1 ⋅ x

    1. y-Wert bei x = 5

      Da der/die Bücheranzahl den Wert 5 hat, muss man einfach 5 für x in den Proportionalitäts-Term einsetzen, um als y den zugehörigen Wert von Gesamtgewicht zu erhalten:
      y=1,1 ⋅ 5 = 5.5

      .
    2. x-Wert bei y = 7.15

      Da der/die Gesamtgewicht den Wert 7.15 hat, muss man 7.15 für y in den Proportionalitäts-Term einsetzen, um als x den zugehörigen Wert von Bücheranzahl zu erhalten:
      7.15 = 1,1 ⋅ x.
      Das klappt mit x = 7.15 1.1 , weil dann 7.15 = 1,1 7.15 1.1 .
      Somit gilt für x (Bücheranzahl) = 7.15 1.1 = 6.5.