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Proportionalität überprüfen
Beispiel:
Prüfe, ob es sich um einen proportionalen Zusammenhang handelt; falls nicht, korrigiere die Werte.
Wir überprüfen zuerst, ob die 15600 g den 36 Becher Joghurt entsprechen.
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: 5
⋅ 6
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: 5
⋅ 6
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Der Wert 15600 g war also falsch, richtig wäre 14400 g gewesen.
Jetzt überprüfen wir, ob die 14800 g den 40 Becher Joghurt entsprechen.
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: 3
⋅ 4
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: 3
⋅ 4
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Der Wert 14800 g war also falsch, richtig wäre 16000 g gewesen.
Dreisatz (beide Richtungen)
Beispiel:
Herr Tobrak hat einen neuen Handyvertrag abgeschlossen. Für sein 10-Minuten-Gespräch hat er nun 80 ct bezahlt.
Wie viel kosten ihn 15 min telefonieren?
Wie lange kann er für 160 ct telefonieren?
Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:
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Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Minuten telefonieren in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 10 Minuten telefonieren teilen müssen.) Diese Zahl sollte ein Teiler von 10 und von 15 sein, also der ggT(10,15) = 5.
Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 5 Minuten telefonieren:
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Um von 10 Minuten telefonieren in der ersten Zeile auf 5 Minuten telefonieren in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 2 teilen. Somit müssen wir auch die 80 ct durch 2 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 5 Minuten telefonieren entspricht:
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: 2
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: 2
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Jetzt müssen wir ja wieder die 5 Minuten telefonieren in der mittleren Zeile mit 3 multiplizieren, um auf die 15 Minuten telefonieren in der dritten Zeile zu kommen.
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: 2
⋅ 3
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: 2
⋅ 3
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Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 15 Minuten telefonieren entspricht: 120 ct
Für die andere Frage (Wie lange kann er für 160 ct telefonieren?) vertauschen wir die linke mit der rechten Spalte in der Tabelle, weil wir jetzt ja zwei "ct"-Werte haben und nach einem "Minuten telefonieren"-Wert gesucht wird:
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Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die ct in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 80 ct teilen müssen.) Diese Zahl sollte ein Teiler von 80 und von 160 sein, also der ggT(80,160) = 80.
Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 80 ct:
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Um von 80 ct in der ersten Zeile auf 80 ct in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 1 teilen. Somit müssen wir auch die 10 Minuten telefonieren durch 1 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 80 ct entspricht:
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: 1
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: 1
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Jetzt müssen wir ja wieder die 80 ct in der mittleren Zeile mit 2 multiplizieren, um auf die 160 ct in der dritten Zeile zu kommen.
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: 1
⋅ 2
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: 1
⋅ 2
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Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 160 ct entspricht: 20 Minuten telefonieren
Proportionaler Term
Beispiel:
Bei zwei propotionalen Größen A und B hat die Größe A den Wert 6 wenn die Größe B den Wert 26.4 hat.
Bestimme die Zuordnungsvorschrift, mit der man jedem Wert der Größe A einen Wert der Größe B zuordnen kann.
Um den Proportionalitätsfaktor zu finden, muss man lediglich den Wert von 'Größe B', nämlich 26.4 durch den Wert
von 'Größe A' (6) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade
des Wertes bei 6 sein muss.
Also: m==
Zuordnungsvorschrift: y = ⋅ x
Proportionaler Term Anwendung
Beispiel:
Im Winter schneit es 1 Stunde lang total gleichmäßig. Dabei fallen in 2 Minuten 1,8 cm. Bestimme die Zuordnungsvorschrift mit der man jedem Minuten-Wert eine Schneehöhe in cm zuordnen kann.
Um den Proportionalitätsfaktor zu finden, muss man lediglich den Wert von 'Schneehöhe', nämlich 1.8 durch den Wert
von 'Zeit' (2) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade
des Wertes bei 2 sein muss.
Also: m==
Zuordnungsvorschrift: y = ⋅ x
Wert bei Proportionalität finden
Beispiel:
Bei zwei proportionalen Größen A und B hat die Größe A den Wert 2, wenn die Größe B den Wert 2.4 hat.
Bestimme Zuordnungsvorschrift mit der man Werte der Größe A, Werte der Größe B zuordnen kann.
Welchen Wert nimmt die Größe A ein, wenn die Größe B den Wert 4.8 hat?
Da es sich hier um eine proportionale Zuordnung handelt, ist die Zuordnungsvorschrift y=m⋅x. Wenn man die Werte aus der Aufgabe einsetzt, so erhält man: 2.4 = m⋅2.
Um den Proportionalitätsfaktor m zu finden, muss man also lediglich den Wert von Größe B, nämlich 2.4 durch den Wert
von Größe A (2) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade
des Wertes bei 2 sein muss.
Also: m==
Zuordnungsvorschrift: y = ⋅ x
x-Wert bei y = 4.8
Da der/die Größe B den Wert 4.8 hat, muss man 4.8 für y in den Proportionalitäts-Term einsetzen,
um als x den zugehörigen Wert von Größe A zu erhalten:
4.8 = ⋅ x.
Das klappt mit x = , weil dann 4.8 = ⋅ .
Somit gilt für x (Größe A) = = 4.
Wert bei Proportionalität (Anwendungen)
Beispiel:
Eine Verpackungsmachine kann 5 Kartons in 4 Sekunden verpacken. Bestimme die Zuordnungsvorschrift mit der man die Anzahl der verpackten Kartons der Verpackungszeit in Sekunden zuordnen kann.
Da es sich hier um eine proportionale Zuordnung handelt, ist die Zuordnungsvorschrift y=m⋅x. Wenn man die Werte aus der Aufgabe einsetzt, so erhält man: 4 = m⋅5.
Um den Proportionalitätsfaktor m zu finden, muss man also lediglich den Wert von Verpackungszeit, nämlich 4 durch den Wert
von Kartonanzahl (5) teilen. Schließlich gilt bei proportionalen Größen, dass der Wert bei 1 gerade
des Wertes bei 5 sein muss.
Also: m==
Zuordnungsvorschrift: y = ⋅ x
y-Wert bei x = 5.5
Da der/die Kartonanzahl den Wert 5.5 hat, muss man einfach 5.5 für x in den Proportionalitäts-Term einsetzen,
um als y den zugehörigen Wert von Verpackungszeit zu erhalten:
y= ⋅ 5.5 = 4.4


