Aufgabenbeispiele von Daten
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Mittelwert berechnen
Beispiel:
Bestimme den Mittelwert von: 95km; 90km; 97km; 14km
Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:
95km + 90km + 97km + 14km = 296km
... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 4, teilen:
Mittelwert m = km = 74km
Mittelwert rückwärts
Beispiel:
Die Werte 5; 7; ⬜; 7; 10; 3; 2 haben den Mittelwert 5.
Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?
Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:
= 5
Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:
= 5
Wenn wir die Summe im Zähler durch 7 teilen, erhalten wir 5.
Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 7-fache von 5, also 7 ⋅ 5 = 35 sein, also ...
34 + ⬜ = 35
Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 35 - 34 sein muss.
⬜ = 1
Zentralwert angeben
Beispiel:
Gib mit Hilfe der Rangliste den Zentralwert an.
Urliste: 1; 1; 12; 16; 17; 10; 13; 4; 19; 1; 8
Zuerst sortieren wir die Datenliste:
- -> 1
- -> 1
- -> 1
- -> 4
- -> 8
- -> 10
- -> 12
- -> 13
- -> 16
- -> 17
- -> 19
Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 6-ten) Wert der Liste nehmen, also 10.
Kenngrößen bestimmen
Beispiel:
Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Zentralwert von:
0,6 €; 0,6 €; 1,2 €; 1,5 €; 1 €; 0,9 €; 1,9 €
Minimum und Maximum
Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 0.6 € und der größte Wert, also das Maximum 1.9 € ist.
Spannweite
Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 1.9 € - 0.6 € = 1.3 €.
Mittelwert
Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:
0,6 € + 0,6 € + 1,2 € + 1,5 € + 1 € + 0,9 € + 1,9 € = 7,7 €
... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:
Mittelwert m = € = 1,1 €
Zentralwert
Zuerst sortieren wir die Datenliste:
- -> 0.6
- -> 0.6
- -> 0.9
- -> 1
- -> 1.2
- -> 1.5
- -> 1.9
Da die Datenmenge eine ungerade Anzahl hat, müssen wir für den Zentralwert einfach den mittleren (hier also den 4-ten) Wert der Liste nehmen, also 1 €.
Relative Häufigkeit
Beispiel:
Bei einer Umfrage unter Schüler:innen wurde gefragt, wie viele Personen in ihrem Haushalt leben. Dabei gaben 2 an, in einem 2-Personen-Haushalt zu leben, 3 in einem 3-Personen-Haushalt, 14 in einem 4-Personen-Haushalt und 6 Schüler:innen gaben an in einem Haushalt mit mindestens 5 Personen zu wohnen.Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Haushaltsgrößen bei den Schüler:innen in Prozent.
Zuerst addieren wir alle Schüler:innen zusammen und erhalten: 2 + 3 + 14 + 6 = 25
Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 25 teilen:
Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:
2-Personen: = = 8%
3-Personen: = = 12%
4-Personen: = = 56%
5-Personen oder mehr: = = 24%
Relative Häufigkeit rückwärts
Beispiel:
(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)
Bei einer Datenerhebung werden 800 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.
Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.
Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:
A: 180°
B: 135°
C: 45°
Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.
Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=800 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:
| Option | relative Häufigkeit | tatsächliche Zahl |
|---|---|---|
| A | = | ⋅800 = 400 |
| B | = | ⋅800 = 300 |
| C | = | ⋅800 = 100 |
