Aufgabenbeispiele von in Körpern

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Raumdiagonale

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Ein Quader hat die Kantenlängen a = 5 mm, b = 4 mm und c = 6 mm.
Berechne die Länge der Raumdiagonale.

Lösung einblenden

Die Bodendiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a = 5 mm und b = 4 mm, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d12 = a² +b² = (5 mm)2 + (4 mm)2 = 25 mm² + 16 mm² = 41 mm²

d1 = 41 mm ≈ 6.403 mm

Die gesuchte Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und c, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d2 = d1² + c² = ( 41 mm)2 + (6 mm)2 = 41 mm² + 36 mm² = 77 mm²

Da d12 = a2 +b2 gilt, kann man die Raumdiagonale auch schneller mit der Formel
d2 = a2 + b2 + c2 = 25 mm² + 16 mm² + 36 mm² = 77 mm²
berechnen.

d = 77 mm ≈ 8.775 mm

Dreiecke im Quader

Beispiel:

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Ein Quader hat die Kantenlängen a = 8 m, b = 8 m und c = 3 m.
Berechne den Umfang U und den Flächeninhalt A des abgebildeten (grünen) Dreiecks.

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Die Frontwanddiagonale d1 ist die Hypotenuse eines rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten a= 8 m und c = 3 m, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d12 = a² + c² = (8 m)2 + (3 m)2 = 64 m² + 9 m² = 73 m²

d1 = 73 m ≈ 8.544 m

Die Raumdiagonale ist d ist die Hypotenuse des rechtwinklingen Dreiecks mit den Katheten d1 und b, folglich gilt nach dem Satz des Pythagoras:

d2 = d1² + b² = ( 73 m)2 + (8 m)2 = 73 m² + 64 m² = 137 m²

d = 137 m ≈ 11.705 m

Für den Umfang U gilt somit:
U = d1 + d + b ≈ 8.54 m + 11.7 m + 8 m ≈ 28.25 m

Für den Flächeninhalt A gilt dann wegen des rechten Winkels zwischen d1 und 8:
A = 1 2 d1 ⋅b ≈ 1 2 ⋅8.54 m⋅ 8 m ≈ 34.18 m²

Kanten bei einer Pyramide nur vorwärts

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: a = 7 mm, b = 5 mm, h = 5 mm.
Berechne hb und s.

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Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

hb2 = h2 + ( 1 2 a)2

Da ja h und a gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

hb2 = 52 + 3,5 2 = 25 + 12,25 = 37,25

Also gilt hb = 37.25 mm ≈ 6,1 mm

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete 1 2 b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = hb2 + ( 1 2 b)2

Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

s = 6,12 + 2,52 = 37,21 + 6,25 = 43

Also gilt s = 43.46 mm ≈ 6,6 mm

Kanten bei einer Pyramide

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine rechteckige Grundfläche mit den folgenden Längen: b = 4 m, h = 6 m, hb = 7.2 m.
Berechne a und s.

Lösung einblenden

Wir suchen nach rechtwinkligen Dreiecken in der Pyramide um den Satz des Pythagoras anwenden zu können:

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse hb, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

hb2 = h2 + ( 1 2 a)2

Weil wir a suchen, stellen wir nach a um:

( 1 2 a)2 = hb2 - h2

( 1 2 a)2 = 7,22 - 62 = 51,84 - 36 = 15,84

Also gilt 1 2 a = 15.84 m ≈ 4 m

Somit gilt: a ≈ 8 m

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete hb und der anderen Kathete 1 2 b (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = hb2 + ( 1 2 b)2

Da ja hb und b gegeben sind, können wir einfach einsetzen:

s = 7,22 + 22 = 51,84 + 4 = 56

Also gilt s = 55.84 m ≈ 7,5 m

Anwendungen Pythagoras

Beispiel:

Ein Haus hat eine Gesamthöhe von 9,5m. Die (fünfeckigen) Stirnseiten sind 14m breit. Die rechteckigen Seitenflächen sind 7m lang und vom Boden bis zur Dachkante 6m hoch. Berechne die Fläche des Hausdachs.

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Es gilt:

3.52 + 72 =h2

12.25 +49 = h2

61.25 = h2 |

7.83 ≈ h

Um die gesuchte Fläche zu berechnen, muss nun zunächst diese Hypotenuse mit 7m multipliziert werden.

Somit erhalten wir für eine Hälfte der gesuchten Fläche: AH ≈ 54.78m2

Für die Gesamtfläche gilt dann:
A ≈ 109.57m2

Pyramide (Oberflächenberechnung)

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Mantelfläche M = 91,39 m² und Grundflächenlänge a = 6 m.
Berechne die Grundfläche G und die Oberfläche O.

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Bestimmung der Grundfläche G

Um die Grundfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach die Grundflächenlänge a zum Quadrat nehmen:

Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 6 m bereits bekannt.

somit gilt: G = a² = (6 m)² = 36 m²

Bestimmung der Oberfläche O

Um die Oberfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach den Mantel und die Grundfläche addieren:

Die Mantelfläche M ist ja mit M = 91,39 m² bereits bekannt.

Die Grundfläche G ist ja mit G = 36 m² bereits bekannt.

somit gilt: O = M + G = 91,39 m² + 36 m² = 127,39 m²

Pyramide (Volumenberechnung)

Beispiel:

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Eine gerade Pyramide hat eine quadratische Grundfläche mit den folgenden Größen:
Kantenlänge s = 10,22 cm und Höhe der Seitenfläche ha = 9,18 cm.
Berechne die Grundfläche G und das Volumen V.

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Bestimmung der Grundfläche G

Um die Grundfläche dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir einfach die Grundflächenlänge a zum Quadrat nehmen:

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse s, einer Kathete ha und der anderen Kathete 1 2 a (rechts nach hinten auf der Bodenfläche dargestellt). Also gilt:

s2 = ha2 + ( 1 2 a)2

Weil wir a suchen, stellen wir nach a um:

( 1 2 a)2 = s2 - ha2

( 1 2 a)2 = 10,222 - 9,182 = 104,5 - 84,25 = 20,25

Also gilt 1 2 a = 20.25 cm ≈ 4,5 cm

Somit gilt: a ≈ 9 cm

somit gilt: G = a² = (9 cm)² = 81 cm²

Bestimmung des Volumen V

Um das Volumen dieser Pyramide zu bestimmen, müssen wir die Volumenformel einer Pyramide anwenden: V = 1 3 G ⋅ h

Die Grundfläche G ist ja mit G = 81 cm² bereits bekannt.

Die Höhe einer Seitenfläche ist ja mit ha = 9,18 cm bereits bekannt.

Die Grundflächelänge a ist ja mit a = 9 cm bereits bekannt.

Wir erkennen in der Skizze ein rechtwinkliges Dreieck mit der Hypotenuse ha, einer Kathete h und der anderen Kathete 1 2 a (gestrichelt dargestellt auf der Bodenfläche). Also gilt:

ha2 = h2 + ( 1 2 a)2

Weil wir h suchen, stellen wir nach h um:

ha2 - ( 1 2 a)2 = h2

h2 = 9,182 - 4,52 = 84,25 - 20,25 = 64

Also gilt h = 64 cm ≈ 8 cm

somit gilt: V = 1 3 G ⋅ h = 1 3 ⋅81 cm² ⋅ 8 cm ≈ 216 cm³