Aufgabenbeispiele von Anwendungen

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Sinus und Thaleskreis (leicht)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig.

Der blaue Halbkreis hat einen Durchmesser von u = 5 cm.

Die Länge der gemeinsamen Kante der beiden Dreiecke beträgt v = 4.5 cm.

Bestimme die fehlende Winkelweite α.

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Am blauen Thaleskreis erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Nach der Definition des Sinus gilt im rechtwinkligen Dreieck sin(β)= Gegenkathete Hypotenuse

Damit folgt sin(β)= 4.5cm 5cm =0.9 und somit β=64.2°

Wegen der Winkelsumme im Dreieck muss gelten: 90° + β + φ = 180°.
Somit gilt φ = 90° - β° = 25.8°.

Wegen der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss nun aber β und (α+φ) gleich groß sein.

Mit α+25.8°=β=64.2° gilt nun: α = 38.3°

Sinus und Thaleskreis (schwer)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig. Bestimme die Länge der Strecke PQ.

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Am blauen Thaleskreis über dem ersten Dreieck erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Aufgrund der Winkelsumme im ersten Dreieck folgt β + γ + 31° = 180°.

Daraus folgt β = 180° - 90° - 31° = 59°

Mit Hilfe des Sinus kann man nun die Länge der gemeinsamen Seite g der beiden Dreiecke berechnen:

Da g die Gegenkathete von β ist, gilt: sin(β)=sin(59°) = g 5.5cm

Damit folgt g = sin(59°) ⋅ 5.5cm ≈ 4.7cm

Als Nebenwinkel von γ muss natürlich auch δ ein rechter Winkel sein.

Aufgrund der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss β und (α+31°) gleich groß sein. Damit gilt 59° = α + 31°, woraus folgt: α = 28°

Mit der Winkelsumme im zweiten Dreieck folgt nun ε = 90° - α = 90° - 28° = 62°

Nun können wir in diesem Dreieck den Sinus anwenden und so die gesuchte Seite PQ herausfinden: sin(ε)= g PQ

Setzt man die bekannten Werte ein, so folgt sin(62°)= 4.7 PQ

Damit folgt: PQ = 4.7 sin(62°) ≈ 5.3cm

Trigonometrie Anwendungen

Beispiel:

Die Klasse 9a möchte vermessen wie hoch ihr Schulhaus ist. Dazu messen sie in einiger Entfernung zum Schulhaus den Winkel β = 13,8° zwischen der Horizontalen und der Sichtlinie zur Schulhausspitze. d=22m näher am Schulhaus beträgt dieser Winkel α = 24°. Wie hoch ist das Schulhaus?

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Wir nennen die Entfernung vom näheren Messpunkt bis zum Punkt senkrecht unter der Schulhausspitze x und die gesuchte Höhe des Schulhauses h.
Dann gilt in dem kleineren rechten Dreieck:

(I) tan(24°)= h x

In dem größeren rechtwinkligen Dreick vom entfernten Messpunkt bis zum Schulhaus gilt dann:

(II) tan(13.8°)= h x + 22

Wenn wir nun beide Glecihungen nach x auflösen, können wir diese gleichsetzen

(I) tan(24°)= h x | ⋅ x

(I) tan(24°) ⋅ x =h |:tan(24°)

(I) x = h tan(24°)

Jetzt die Gleichung (II):

(II) tan(13.8°)= h x + 22 | ⋅ (x+ 22)

(II) tan(13.8°) ⋅ (x+ 22) = h |:tan(24°)

(II) x + 22= h tan(13.8°) | -22

(II) x = h tan(13.8°) - 22

Jetzt kann man die rechten Seiten der beiden Gleichungen gleichsetzen:

h tan(24°) = h tan(13.8°) - 22

h 0.4452 = h 0.2456 - 22

1 0.4452 ⋅ h = 1 0.2456 ⋅ h - 22

2.246 h = 4.0713 h - 22 | - 2.246 + 22

22 = 1.8252 h | : 1.8252

12.0532 = h

Das Schulhaus ist also ungefähr h=12.1m hoch.

Winkel zw. Punkten im Koordinatensystem

Beispiel:

Berechne alle Längen und Winkel im Dreick ABC mit A(-3|-2), B(5|-2) und C(5|4).

Runde die Ergebnisse auf eine Nachkommastelle.

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Wenn man die drei Punkte in ein Koordinatensystem einträgt, erkennt man sofort, dass (zwischen B und C) a = 6 und (zwischen A und B) c = 8 sein müssen. Weil das Dreieck rechtwinklig ist, kann man b (zwischen A und C), also die Hypotenuse, mit dem Satz des Pythagoras berechnen:

Dreiecks mit Hilfe des Satzes des Pythagoras berechnen.

b2 = 62 + 82

b2 = 36 + 64

b2 = 100

b = 100 10

Da a (zwischen B und C) und c (zwischen A und B) parallel zu den Koordinatenachsen sind, muss der Winkel in B β = 90° sein.

Den Winkel α können wir mit dem Tangens berechnen:

tan(α) = Gegenkathete Ankathete = 6 8 = 0.75

Daraus folgt: α = arctan(0.75) ≈ 36.9°.

Wegen der Winkelsumme von 180° im Dreieck folgt: γ = 90°-36.9° = 53.1°